Braune Augenringe: Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten.

Braune Augenringe

Braune Augenringe zählen meist ebenso wie die blauen Augenringe zu den genetischen Augenringen.

Dies ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit.

Was braune Augenschatten grundsätzlich unterscheidet und welche Behandlungsmöglichkeiten sehr erfolgsversprechend sind, erfährst du Schritt für-Schritt in diesem Artikel.

 

Ursache brauner Augenringe

Obwohl blaue als auch braune Augenringe meist genetischer Natur sind, entstehen letztere durch eine Pigmentstörung.

Diese Pigmentstörung ist leicht erkennbar: Typisch für diese Form der Augenringe ist die dunkle, bräunliche Verfärbung meist unmittelbar unter dem Lid.

gelb-braeunliche_Augenringe

In selteneren Fällen kann sich die Verfärbung auch um das Auge herum bis zum oberen Lid ziehen, noch seltenerer sogar hoch bis unter die Augenbrauen.

Verantwortlich für die dunkle Verfärbung ist unser Hautpigment Melanin.

 

Melanin & Pigmentstörungen

Normalerweise sorgt die Bildung von Melanin für eine schöne, gleichmäßige Bräunung der Haut.

Wird allerdings zu viel Melanin an einer bestimmten Stelle produziert, entsteht eine Überzahl an Pigmenten die man auch Hyperpigmentierung nennt. Dadurch erscheint dieser Bereich dunkler als der Rest des Gesichts.

Braune Augenringe sind fast immer auf diese lokale Hyperpigmentierung zurückzuführen.

In den ersten Minuten des folgenden Videos wird kurz erklärt, wie der Bräunungsprozess in der Haut stattfindet.

Die Auslöser

Bei den meisten Menschen die unter den bräunlichen Verfärbungen der Augenpartie leiden, ist die Hyperpigmentierung erblich bedingt.

Sehr auffallend dabei ist, dass sie besonders gehäuft im asiatischen und afro-amerikanischen Raum vorkommt.

Da diese Hauttypen für gewöhnlich sehr gut bräunen ist eine gewisse genetische Disposition und Neigung zu braunen Augenringen vorhanden.

Weitere Auslöser für die Entstehung dieser Pigmentstörung sind neben dem Klassiker UV-Licht auch lokale Entzündungsprozesse oder photosensibilisierende Inhaltsstoffe wie z.B. Duftstoffe (dies ist übrigens ein weiterer wichtiger Grund Parfüm in Kosmetik, besonders in Augenpflege, konsequent zu vermeiden).

 

Was tun gegen braune Augenringe?

Mit den richtigen Wirkstoffen lassen sich die Augenringe durch Pigmentstörung sichtbar aufhellen und vermindern. Wichtig dafür sind die folgenden 2 Schritte:

 

Schritt 1: Hautaufhellende Wirkstoffe

Um die unerwünschte Hyperpigmentierung zu minimieren helfen sowohl hautaufhellende Wirkstoffe als auch Inhaltsstoffe, welche die Pigmentbildung normalisieren.

Allerdings können hautaufhellende Wirkstoffe nur dann effektiv wirken, wenn sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig verwendet werden. Hier ist etwas Geduld notwendig, denn durch den Erneuerungszyklus der Haut von etwa 28 Tagen dauert es einige Wochen bis sichtbare Ergebnisse erzielt werden.

Durch Erneuerung der Haut werden die dunkel pigmentierten Zellen abgetragen und die neuen, normal pigmentierten Hautzellen lassen die Haut nach und nach heller und gleichmäßiger erscheinen.

Wichtig für die Aufhellung von Pigmentierungen der Augenpartie ist es allerdings, keine aggressiven Inhaltsstoffe zu verwenden.

Diese würde die sehr empfindliche Augenpartie nicht nur reizen, sondern könnten die Hyperpigmentierung sogar verschlimmern.

Aus diesem Grund sind besonders sogenannte Tyrosinasehemmer, wie im nachfolgenden Beispiel der Glycyrrhetinsäure, geeignet.


Glycyrrhetinsäure:

Die Glycyrrhetinsäure ist ein Wirkstoff aus Süßholzwurzel, welchen wir als Lakritz kennen.

Die Süßholzwurzel wird seit vielen Jahren und mit Erfolg in der traditionellen und naturheilkundlichen Medizin eingesetzt. Die zahlreichen positiven Wirkungen konnten bereits in vielen Studien belegt werden.

In Kosmetik findet man den Inhaltsstoff meist in Form eines Extraktes oder als reiner Wirkstoff Glycyrrhetinsäure.

Bei diesem Wirkstoffe handelt es sich um einen Tyrosinasehemmer: Tyrosinase ist ein Schlüsselenzym, welches für die Melaninproduktion, und damit der Bräunung unserer Haut, unbedingt benötigt wird.

Dies ist auch der Grund, weshalb dieses Enzym bei Albinismus komplett fehlen kann.

Inhaltsstoffe welche in der Lage sind Tyrosinase zu unterdrücken, können so auch die Überpigmentierung der Haut verhindern.

Neben seiner dadurch aufhellenden Wirkung ist die Glycyrrhetinsäure zusätzlich stark entzündungshemmend.

In Bezug auf braune Augenringe bedeutet dies 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, da Hyperpigmentierungen sowohl durch lokale Entzündungsprozesse als auch durch gesteigerte Melaninproduktion entstehen können.

Quellen:

Süßholz Olionatura

Whitening – pflanzliche Hautaufheller

Süßholz in der Dermatologie

 

Schritt 2: Sonnenschutz

 Wirklich sinnvoll und effektiv sind hautaufhellende Wirkstoffe nur dann, wenn sie mit täglichem Sonnenschutz kombiniert werden.

Da selbst an den düstersten Wintertagen (für uns nicht wahrnehmbar) UVB-Strahlung zu einer erneuten Melaninsynthese führen kann, sollte man diesen Schritt sehr konsequent in den Alltag einbinden.

Zum Einen wird so einer erneuten Überpigmentierung vorgebeugt, zum Anderen ist die Haut durch die hautaufhellenden Wirkstoffe und dadurch weniger schützendem Melanin empfindlicher gegenüber UV-Licht.

Hautaufhellende Wirkstoffe ohne Lichtschutz könnten also im schlimmsten Fall eine stärkere Pigmentierung provozieren.

Zusätzlich reduziert die regelmäßige Verwendung von Sonnenschutz das vorzeitige Altern der Haut.

Sonnenschutz für das Gesicht sollte möglichst eine Mischung aus chemischen und mineralischen Filtern sein, damit hoher aber gleichzeitig andauernder Schutz gewährleistet ist.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema erhältst du im Artikel Sonnenschutz für das Gesicht.

Auch nach Beendung der erfolgreichen Behandlung sollte der Lichtschutz weiterhin zu deiner Routine gehören, damit es nicht zu einer erneuten Bildung von braunen Augenringen kommt.

 

Fazit

Braune Augenringe entstehen überwiegend durch lokale Hyperpigmentierungen im Augenbereich.

Diese Überpigmentierung durch unser Hautpigment Melanin kann man mit den richtigen Wirkstoffen vermindern.

Dafür sind sowohl hautaufhellende Wirkstoffe als auch pigmentnormalisierende Inhaltsstoffe in Kombination mit täglichem Sonnenschutz notwendig.

Für die Behandlung der Augenringe muss man allerdings Geduld aufbringen – durch den Erneuerungszyklus der Haut kann diese viele Wochen in Anspruch nehmen.

Der tägliche Sonnenschutz sollte auch nach der Behandlung fortgesetzt werden, um einer erneuten Hyperpigmentierung vorzubeugen.

Das Gesichtsserum: Hochdosiert zu sofort schönerer Haut.

Das Gesichtsserum

Manchmal braucht deine Haut einfach einen sofortigen Pflege-Boost.

Denn hin und wieder, du kennst das bestimmt, schreit deine Haut nach zusätzlicher Pflege. Nichts wirkt dann so effektiv und schnell wie ein Gesichtsserum.

Hochdosiert ist es im Vergleich zu anderen Produktarten besonders wirksam und dank der großen Vielfalt gibt es für wirklich jeden Hauttyp ein perfekt passendes Produkt.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was das Besondere am Serum ist und wie du das Konzentrat bestmöglich in deine Hautpflege Routine integrieren kannst.

 

Das zeichnet das Gesichtsserum aus

Bezeichnungen für das Gesichtsserum gibt es einige: Konzentrat, Elixier, Ampulle, Essenz oder Serum spiegeln alle vor allem eines wieder: höhere Wirkstoffkonzentrationen als bei allen anderen Pflegeprodukten. Und damit eine besonders hohe Wirksamkeit.

Durch einen größeren Anteil von Wirkstoffen ist der Pflegeerfolg besonders hoch und es können schneller sicht-und fühlbare Unterschiede erzielt werden.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es gibt Seren für anti-aging, Feuchtigkeit, gegen Unreinheiten, Hautrötungen und viele weitere. Für jedes erdenkliche Hautproblem gibt es eine passende Wirkstofflösung, wodurch das Gesichtsserum zum Gewinn für jeden Hauttypen wird.

 

Punktgenau für gezielte Ergebnisse

Ein Gesichtsserum hat typischerweise eine sehr leichte, meist gänzlich ölfreie Konsistenz. Dadurch penetriert (zieht) es besonders schnell in die Haut, lässt sich problemlos mit anderen Produkten aus deiner regulären Pflegeroutine kombinieren und kann auch von fettigen Hauttypen wunderbar toleriert werden.

Viele Gesichtsseren können dank Dispenser oder Pipette punktgenau dosiert werden: wenige Tropfen genügen, entweder lokal direkt auf deine „Problemzonen“  oder bei Bedarf großflächig auf dem kompletten Gesicht, Hals und Dekolleté.

 

Schneller boost oder Kur?

Das Gesichtsserum kann immer bei Bedarf angewendet werden. Viele Seren sorgen dank bestimmter Wirkstoffe mit Soforteffekt für ein unmittelbar verschönertes Hautbild. Hyaluronsäure ist ein solcher Inhaltsstoff, der durch die starke Feuchtigkeitsbindung kleine Fältchen sofort auffüllen kann.

Wenn du dir besonders nachhaltige Ergebnisse wünscht, kommt aber ebenfalls eine Kur in Frage. Dafür wird die Haut durch das Konzentrat über mehrere Wochen mit gezielten Wirkstoffen in hoher Dosierung versorgt. Durch den Einsatz apparativer Technologien wie Ultraschall oder Iontophorese, entweder zu Hause oder im Kosmetikinstitut, wird die Behandlung weiter intensiviert. Nach dieser Aufbaupflege ist es ausreichend, wenn du das Gesichtsserum nur noch 2-3-mal wöchentlich verwendest, um die aufgebauten Ergebnisse zu erhalten.

 

Einfach in der Anwendung

Für die tägliche Pflege wird das Gesichtsserum von der Reihenfolge direkt vor der Creme aufgetragen. Hierfür bietet sich besonders die Nacht an, da während deines Schlafes zahlreiche Repair-Prozesse stattfinden und deine Haut die Wirkstoffe so besonders gut verarbeiten kann.

Als Abschluss kann eine Pflegecreme aufgetragen werden. Die enthaltenen Lipide der Creme schließen Wirkstoffe und Feuchtigkeit in der Haut ein, so dass diese nicht so einfach verdunsten können. Falls du unter fettiger Haut oder Unreinheiten leidest, kannst du aber auch auf eine anschließende Creme verzichten.

 

Tipp: Zweckentfremden zum Aufpeppen anderer Produkte

Das Gesichtsserum eignet sich auch perfekt zum Boosten anderer Produkte wie Vliesmasken oder Cremepackungen: dazu mischt du einfach einige Tropfen des Konzentrats in deine Gesichtsmaske oder träufelst sie unter dein Vlies.

So kannst du andere Produkte aufwerten und mit unterschiedlichen Seren immer individuell auf deinen momentanen Hautzustand anpassen.

 

Fazit

Nachhaltig oder vorbeugend: das Gesichtsserum ist ein wahres Wunderelixier mit besonderer Wirksamkeit. Die hohe Konzentration an wertvollen Wirkstoffen bringt sicht- und fühlbare Ergebnisse in schneller Zeit.

Bei Problemhaut bietet sich eine Aufbaukur zum Start an. Nach dieser Phase können die Ergebnisse durch wenig Aufwand gehalten werden.

Flexibel ist die Anwendung besonders durch die Möglichkeit, das Produkt lokal oder im ganzen Gesicht aufzutragen.

Hast du schon die Vielfalt an Gesichtsseren für dich entdeckt?