Akne Entstehung: So entstehen Unreinheiten

Akne Entstehung

Akne hat viele Gesichter und unterschiedlichste Ausprägungen. Aber eines ist doch immer gleich: der körperliche Ablauf, der die Entstehung bis zu einer entzündlichen Akne begleitet. Und auch wenn die Ursachen für die Akne Entstehung selber unterschiedlichster Natur sein können – alleine das Wissen zum Ablauf hilft dir, die speziellen Bedürfnisse deiner unreinen Haut bestmöglich berücksichtigen zu können.

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Tenside in Kosmetik: Seifenfrei ist nicht gleich sanft

Ich stelle mal eine gewagte These auf: Ich behaupte, dass ein Großteil der derzeit häufigsten Hautprobleme wie Reizung, Irritation und Trockenheit fast immer durch eine falsche Hautreinigung entstehen.

Warum? Die Kosmetikindustrie setzt den Hautreinigungsprodukten sehr häufig extrem starke Tenside (Reinigungsmittel) zu, welche unsere natürliche Hautbalance außer Lot bringen können. Und das führt zu unterschiedlichsten, unangenehmen Begleiterscheinungen auf unserer Haut. Hautreinigung ist wichtig – gar keine Frage. Aber in der heutigen Zeit die richtigen Produkte zu finden, gründlich und schonend zugleich, ist nicht so einfach wie du vielleicht denkst.

Besonders tricky: durch Werbeaussagen wie „seifenfrei“ nehmen wir an, dass das Produkt besonders sanft ist. Dies ist leider nur selten der Fall.

In diesem Artikel gehe ich deshalb intensiv darauf ein, worauf du bei Hautreinigung achten solltest, welche Tenside du besser meidest und welche eine wirkliche Alternative darstellen.

 

Wozu Tenside in Kosmetik?

Der Begriff Tensid stammt vom lateinischen „tensus“, was so viel wie „gespannt“ bedeutet. Tenside werden auch als waschaktive Substanzen oder Detergentien bezeichnet. In Hautpflegeprodukten findet man sie in allen reinigenden Produkten wie Shampoo oder Reinigungsschaum aber auch als Emulgator in allen möglich Cremes, da durch ihren Einsatz Fett- und Wasserphase erst zu einer Creme vermischt werden können. Dieser Artikel bezieht sich auf Tenside in Hautreinigungsprodukten, weil insbesondere diese oft in für die Haut kritischen Mengen eingesetzt werden. Wer sich zum Thema Emulgatoren schlau machen möchte, hier hatte ich bereits einen Artikel zum Thema PEGs verfasst.

Bei Tensiden handelt es sich um Substanzen mit amphiphilen Eigenschaften. Das bedeutet, dass die Oberflächenspannung zweier Phasen, z. B. Wasser und Öl, herabgesetzt wird und dadurch erst eine Vermischung beider Substanzen möglich wird. Wie bei einer fettigen Pfanne, wo erst unter Zugabe von Spülmittel die Reinigung mit Wasser ermöglicht wird, sorgen Tenside in Kosmetik dafür, dass sich lipidlösliche Rückstände auf der Haut mit Wasser entfernen lassen. Tenside in Kosmetik haben also eine wichtige Aufgabe, weil wir unsere Haut alleine mit Wasser nicht gründlich von Schmutz befreien können.

Zusätzliche fungieren Tenside als Schaumbildner. Schaum selber hat keinen reinigenden Charakter, er erweckt bei uns lediglich diesen Eindruck – dank guten Marketings der Kosmetikindustrie. Meiner Meinung nach ist Schaum nicht nur völlig überflüssig, starke Schaumbildung steht auch in enger Verbindung mit besonders aggressiven Tensiden. Aber dazu gleich mehr.

 

Warum ist Hautreinigung überhaupt wichtig?

Neben den negativen Aspekten der meisten Hautreinigungsmittel wie Austrocknung und Reizung dürfen wir eines nicht vergessen: die Hautreinigung ist ein wichtiger Teil der Hautpflege. Denn auf unserem Hauttalg binden sich mit Vorliebe Schadstoffe und Verunreinigungen aus der Umwelt (Schadstoffe sind meist fettlöslich und nicht wasserlöslich), welche unbedingt entfernt werden sollten. Auch überschüssiger Talg und Make-up vom Tag müssen weg. Gründliche, aber sanfte, Hautreinigung ist essentiell – besonders am Abend.

 

Welche Tenside in Kosmetik gibt es?

Es gibt vier primäre Tensidarten, welche man in Hautreinigungsprodukten findet. Diese unterscheiden sich nach ihrer chemischen Ladung: anionische, kationische, amphotere und nichtionische Tenside. In Kosmetikprodukten findet man sehr oft nicht nur eine Art, sondern eine Mischung der nachfolgenden Tensidarten vor.


Anionische Tenside

Tenside, welche eher in konventionellen Produkten zu finden sind. Sie verfügen über eine negative Ladung und eine hohe Reinigungskraft, wodurch sie zu einer Austrocknung und Reizung der Haut führen können. Vom Anteil werden sie, verglichen mit anderen Tensidarten, am häufigsten eingesetzt.

Nachteile:

  • starke Reinigungskraft
  • starke Schaumbildung
  • hohes Irritations- und Austrocknungspotenzial

Beispiele:

  • Sodium Lauryl Sulfate
  • Sodium Laureth Sulfate
  • Sodium Cetearyl Sulfate
  • Sodium Coco Sulfate

Fazit: Anionische Tenside zählen zu den schärfsten Tensiden in Hautreinigungsmitteln. Unter diese Kategorie fallen insbesondere Sulfate (in der INCI-Liste an der Endung „Sulfate“ erkennbar) und verseifte Fettsäuresalze (bekannt als Seife). Diese Tenside sollten für eine hautschonende Reinigung möglichst gemieden werden.


Kationische Tenside

Diese Tenside besitzen eine positive Ladung und dadurch eine weniger reinigende Wirkung, dennoch kann man sie nicht als sanft bezeichnen. Durch ihre Ladung lagern sie sich an Haut und Haar und helfen danke ihrer antistatischen Wirkung z.B. gegen fliegende Haare. Der Haupteinsatz in Kosmetik ist daher auch im Bereich der Haarpflege (Conditioner und Kuren). Bestimmte kationische Tenside wirken zudem biozid, weshalb sie auch als Desinfektionsmittel eingesetzt werden.

Nachteile:

  • Irritationspotenzial

Beispiele:

  • Cetrimonium chloride
  • Stearalkonium chloride

Fazit: Diese Tenside spielen in Hautreinigung eine untergeordnete Rolle, da sie aufgrund der antistatischen Wirkung eher in Haarpflege eingesetzt werden. Dennoch gelten sie nicht als sanft.


Amphotere Tenside

Diese Tenside fungieren sehr oft als Co-Tenside, da sie abhängig von der Produktformulierung entweder positiv oder negativ geladen sein können und durch diesen Umstand gut kombinierbar sind. Gerne werden sie auch zusammen mit anionischen Tensiden verwendet, da sie in der Lage sind die starke Reinigungswirkung abzumildern. Ob amphotere Tenside am Ende mild wirken, hängt stark mit der Gesamtformulierung ab. Grundsätzlich gelten sie aber als mildere Variante zu anionischen und kationischen Tensiden.

Nachteile:

  • Irritationspotential stark abhängig von Produktformulierung und genereller Tensidkombination

Beispiele:

  • Sodium Lauriminodipropionate
  • Disodium Lauroamphodiacetate
  • Coco Betaine
  • Lauryl Betaine

Fazit: Amphothere Tenside sind gute alternativen zu starken Tensidarten. Wie sanft das Produkt wirkt, ist am Ende aber stark von der Formulierung abhängig (Mischung mit anderen Tensiden, pH-Wert des Reinigungsprodukts).


Nichtionische Tenside

Nichtionische Tenside besitzen keine chemische Ladung. Das macht sie ebenfalls zu beliebten Kandidaten für Mischungen unterschiedlicher Tensidarten: sie verhalten sich neutral und sind vielseitig kompatibel. Zusätzlich sind sie in der Lage, ähnlich wie amphothere Tenside, stärkere Tenside abschwächen. Alleine eingesetzt, wirken diese Tenside in Kosmetikprodukten mild und hautverträglich. Dadurch dass sie wenig Schaum bilden werden sie hauptsächlich in Naturkosmetik eingesetzt, weniger in konventioneller Kosmetik.

Nachteile:

  • Reinigungswirkung kann, abhängig von Produktformulierung, zu schwach sein

Beispiele:

  • Polysorbate
  • Glyceryl Oleate
  • Glyceryl Stearate
  • Lauryl Glucoside,

Fazit: Nichtionische Tenside sind, allein eingesetzt, geeignet für eine milde Hautreinigung. Auch wenn diese Tenside in der Regel wenig Schaum bilden, sind sie für eine hautfreundliche Reinigung geeignet. Gängige Vertreter sind z.B. Glucoside (erkennbar in der INCI-Liste an der Endung „Glucoside“).

 

Hautreinigungsmittel – von aggressiv über sanft

Aufgrund der vielen unterschiedlichen Tenside ist es schwer, sich einen Überblick darüber zu verschaffen ob ein Produkt tatsächlich mild ist – hier hilft es, etwas Hintergrundwissen über unterschiedliche Produktarten von Hautreinigungsmitteln zu haben.

Tenside in Kosmetik

Reinigungsschaum

Dadurch das der Schaum im Fokus steht, sind die Produkte oft die mit der aggressivsten Reinigungswirkung. Schaum wird vor allem für fettige oder unreine Haut angeboten – ist selbst aber für diesen Hauttyp viel zu stark. Vor Reinigungsschaum mit starken Tensiden rate ich jedem Hauttyp ab.


Reinigungsgel

Auch Reinigungsgel, vor allem in der konventionellen Kosmetik, schäumt meist sehr stark und enthält in den meisten Fällen, weil eher für Mischhaut oder unreine Haut, starke Tenside.


Reinigungsmilch

Das Prinzip der Hautreinigung durch eine Reinigungsmilch unterscheidet sich von den anderen Produktarten. Die Reinigungsmilch liegt bereits als Emulsion vor (Fett- und Wasserphase wurden schon vermischt), wodurch die Menge an Tensiden deutlich reduziert werden kann. Deshalb ist es auch ausreichend die Milch auf das Gesicht aufzutragen, ohne diese mit Wasser zu vermischen. Sie wird lediglich mit einem trockenen Wattepad oder etwas Wasser abgenommen. Reinigungsmilch wird vor allem für empfindliche oder trockene Haut angeboten. Sie kann auch bei unreiner Haut angewendet werden, hier muss aber sichergestellt werden, dass keine Rückstände auf der Haut verbleiben. Generell bietet sich hier als Abschluss ein Gesichtswasser an. Insgesamt ist diese Produktart mild.


Hydrophiles Reinigungsöl

Reinigungsöl basiert auf reinen Ölen gemischt mit Tensiden. Es wird pur auf die Haut aufgetragen, einmassiert und dann, dank der enthaltenen Tenside, einfach mit Wasser abgewaschen. Durch diese Anwendung kommt es mit verhältnismäßig geringem Tensidanteil aus und gilt als eher hautfreundlich. Es kann von jedem Hauttyp verwendet werden, besonders trockenere Haut profitiert von diesem Produkt. Bei unreiner Haut ist wichtig, keine Rückstände der Öle auf der Haut zu hinterlassen und mit viel purem Wasser abzuwaschen.


Mizellenwasser

Das Mizellenwasser gilt als sanfte Alternative zu herkömmlichen Reinigungsprodukten wie Reinigungsgel und –schaum. Was macht Mizellen so besonders? Normalerweise ordnen sich die Tensid Moleküle in einer wässrigen Lösung nicht an, sondern schwimmen frei herum. Wird die CMC (Critical Micelle Concentration) erreicht, formen sich aus den freien Molekülen der Tenside Spheren mit einem wasserliebenden äußeren Teil und einem inneren fettliebenden Teil. Durch diese Anordnung ist die Reinigungswirkung sehr sanft. Am Ende ist es aber immer von einer guten Formulierung abhängig (sodass die ideale CMC hergestellt wird) und von der eingesetzten Tensidart. Hier findest du weitere Informationen.


Mikrofasertuch

Das Mikrofasertuch zeichnet sich durch seine besonders feinen und dichten Fasern aus. Es wird nass angewendet und dient der sanften Hautreinigung und zusätzlich der Entfernung von Hautschüppchen. Besonders vorteilhaft ist, dass zur Reinigung weder Tenside noch andere Zusatzstoffe verwendet werden. Dies schont die Hautbarriere. Damit ist das Mikrofasertuch ideal bei empfindlicher oder irritierter Haut und kann auch bei erweiterten Äderchen und Couperose verwendet werden. Wichtig ist, bei der Verwendung nur wenig Druck auszuüben.

 

Welche Hautreinigung ist besser: natürlich oder synthetisch?

Pauschal kann ich weder Naturkosmetik noch konventionelle Kosmetik im Bereich der Hautreinigung empfehlen. Oftmals lohnt es sich aber trotzdem, eher im Bereich der Naturkosmetik nach sanften Hautreinigungsmitteln zu schauen. Denn: viele scharfe Sulfate, die sehr gängig in der konventionellen Kosmetik sind, werden in zertifizierter Naturkosmetik nicht verwendet. Allerdings muss man dort aufpassen, dass nicht unnötige Alkohole und/oder Duftstoffe eingesetzt werden. Die Möglichkeit, eine sanfte Alternative in der Naturkosmetik zu finden, ist aber insgesamt etwas höher.

Natürlich gibt es auch in der konventionellen Kosmetik sehr gute Produkte – man muss sie einfach nur finden.

 

Fazit

Es ist schwer, alle möglichen Tensidarten zu kennen und einzuschätzen, ob diese zu den aggressiveren Varianten zählen. Gemein ist, dass selbst für sensible Haut gekennzeichnete Produkte sehr oft alles andere als sanft sind. Als Faustregel gilt: Je stärker es schäumt, desto höher ist der Tensidanteil.

Tenside die man aber möglichst immer meiden sollte sind Sulfate, die sich auch einfach in der INCI-Liste aufgrund ihrer Endung „Sulfate“ erkennen lassen. Gängige Vertreter sanfter Tenside sind unter anderem Glucoside, die man ebenfalls gut in der INCI-Liste aufgrund ihrer Endung „Glucoside“ identifizieren kann.

Im Zweifelsfall muss man aber immer die gesamte INCI-Liste auseinandernehmen. An dieser Stelle ist mein Ratgeber erwähnt, der dir dabei hilft die Inci-Liste lesen zu lernen.

Wer all das nicht möchte kann sich an sanften Produktarten orientieren. Hier ist besonders Reinigungsmilch, Reinigungsöl, Mizellenwasser und das Mikrofasertuch erwähnenswert.

 

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Tenside

Unreinheiten und co: Akne Tarda, die Erwachsenenakne

Akne Tarda, die Erwachsenenakne

Zu alt für Akne?

Ein „zu alt“ gibt es bei unreiner Haut leider nicht. Denn die Natur hat sich etwas Fieses ausgedacht: Akne Tarda, auch Erwachsenenakne oder Spätakne genannt.

Während schon die ersten Zeichen der Hautalterung wie Fältchen sichtbar werden, ist die Haut gleichzeitig mit fiesen Entzündungen, Rötungen, Pickeln und Mitessern übersäht. Die Belastung ist dementsprechend sehr groß.

Tarda kommt aus dem lateinischen tardum und steht für verzögert. Spätakne wird die Form der Akne genannt, die nach dem 25. Lebensjahr auftritt.

Frauen sind insgesamt häufiger betroffen als Männer. Und mit etwa jeder vierten Frau im Alter zwischen 25 oder 45 ist dieses Hautproblem weit verbreitet.

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Braune Augenringe: Entstehung und Behandlungsmöglichkeiten.

Braune Augenringe

Braune Augenringe zählen meist ebenso wie die blauen Augenringe zu den genetischen Augenringen.

Dies ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit.

Was braune Augenschatten grundsätzlich unterscheidet und welche Behandlungsmöglichkeiten sehr erfolgsversprechend sind, erfährst du Schritt für-Schritt in diesem Artikel.

 

Ursache brauner Augenringe

Obwohl blaue als auch braune Augenringe meist genetischer Natur sind, entstehen letztere durch eine Pigmentstörung.

Diese Pigmentstörung ist leicht erkennbar: Typisch für diese Form der Augenringe ist die dunkle, bräunliche Verfärbung meist unmittelbar unter dem Lid.

gelb-braeunliche_Augenringe

In selteneren Fällen kann sich die Verfärbung auch um das Auge herum bis zum oberen Lid ziehen, noch seltenerer sogar hoch bis unter die Augenbrauen.

Verantwortlich für die dunkle Verfärbung ist unser Hautpigment Melanin.

 

Melanin & Pigmentstörungen

Normalerweise sorgt die Bildung von Melanin für eine schöne, gleichmäßige Bräunung der Haut.

Wird allerdings zu viel Melanin an einer bestimmten Stelle produziert, entsteht eine Überzahl an Pigmenten die man auch Hyperpigmentierung nennt. Dadurch erscheint dieser Bereich dunkler als der Rest des Gesichts.

Braune Augenringe sind fast immer auf diese lokale Hyperpigmentierung zurückzuführen.

In den ersten Minuten des folgenden Videos wird kurz erklärt, wie der Bräunungsprozess in der Haut stattfindet.

Die Auslöser

Bei den meisten Menschen die unter den bräunlichen Verfärbungen der Augenpartie leiden, ist die Hyperpigmentierung erblich bedingt.

Sehr auffallend dabei ist, dass sie besonders gehäuft im asiatischen und afro-amerikanischen Raum vorkommt.

Da diese Hauttypen für gewöhnlich sehr gut bräunen ist eine gewisse genetische Disposition und Neigung zu braunen Augenringen vorhanden.

Weitere Auslöser für die Entstehung dieser Pigmentstörung sind neben dem Klassiker UV-Licht auch lokale Entzündungsprozesse oder photosensibilisierende Inhaltsstoffe wie z.B. Duftstoffe (dies ist übrigens ein weiterer wichtiger Grund Parfüm in Kosmetik, besonders in Augenpflege, konsequent zu vermeiden).

 

Was tun gegen braune Augenringe?

Mit den richtigen Wirkstoffen lassen sich die Augenringe durch Pigmentstörung sichtbar aufhellen und vermindern. Wichtig dafür sind die folgenden 2 Schritte:

 

Schritt 1: Hautaufhellende Wirkstoffe

Um die unerwünschte Hyperpigmentierung zu minimieren helfen sowohl hautaufhellende Wirkstoffe als auch Inhaltsstoffe, welche die Pigmentbildung normalisieren.

Allerdings können hautaufhellende Wirkstoffe nur dann effektiv wirken, wenn sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig verwendet werden. Hier ist etwas Geduld notwendig, denn durch den Erneuerungszyklus der Haut von etwa 28 Tagen dauert es einige Wochen bis sichtbare Ergebnisse erzielt werden.

Durch Erneuerung der Haut werden die dunkel pigmentierten Zellen abgetragen und die neuen, normal pigmentierten Hautzellen lassen die Haut nach und nach heller und gleichmäßiger erscheinen.

Wichtig für die Aufhellung von Pigmentierungen der Augenpartie ist es allerdings, keine aggressiven Inhaltsstoffe zu verwenden.

Diese würde die sehr empfindliche Augenpartie nicht nur reizen, sondern könnten die Hyperpigmentierung sogar verschlimmern.

Aus diesem Grund sind besonders sogenannte Tyrosinasehemmer, wie im nachfolgenden Beispiel der Glycyrrhetinsäure, geeignet.


Glycyrrhetinsäure:

Die Glycyrrhetinsäure ist ein Wirkstoff aus Süßholzwurzel, welchen wir als Lakritz kennen.

Die Süßholzwurzel wird seit vielen Jahren und mit Erfolg in der traditionellen und naturheilkundlichen Medizin eingesetzt. Die zahlreichen positiven Wirkungen konnten bereits in vielen Studien belegt werden.

In Kosmetik findet man den Inhaltsstoff meist in Form eines Extraktes oder als reiner Wirkstoff Glycyrrhetinsäure.

Bei diesem Wirkstoffe handelt es sich um einen Tyrosinasehemmer: Tyrosinase ist ein Schlüsselenzym, welches für die Melaninproduktion, und damit der Bräunung unserer Haut, unbedingt benötigt wird.

Dies ist auch der Grund, weshalb dieses Enzym bei Albinismus komplett fehlen kann.

Inhaltsstoffe welche in der Lage sind Tyrosinase zu unterdrücken, können so auch die Überpigmentierung der Haut verhindern.

Neben seiner dadurch aufhellenden Wirkung ist die Glycyrrhetinsäure zusätzlich stark entzündungshemmend.

In Bezug auf braune Augenringe bedeutet dies 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, da Hyperpigmentierungen sowohl durch lokale Entzündungsprozesse als auch durch gesteigerte Melaninproduktion entstehen können.

Quellen:

Süßholz Olionatura

Whitening – pflanzliche Hautaufheller

Süßholz in der Dermatologie

 

Schritt 2: Sonnenschutz

 Wirklich sinnvoll und effektiv sind hautaufhellende Wirkstoffe nur dann, wenn sie mit täglichem Sonnenschutz kombiniert werden.

Da selbst an den düstersten Wintertagen (für uns nicht wahrnehmbar) UVB-Strahlung zu einer erneuten Melaninsynthese führen kann, sollte man diesen Schritt sehr konsequent in den Alltag einbinden.

Zum Einen wird so einer erneuten Überpigmentierung vorgebeugt, zum Anderen ist die Haut durch die hautaufhellenden Wirkstoffe und dadurch weniger schützendem Melanin empfindlicher gegenüber UV-Licht.

Hautaufhellende Wirkstoffe ohne Lichtschutz könnten also im schlimmsten Fall eine stärkere Pigmentierung provozieren.

Zusätzlich reduziert die regelmäßige Verwendung von Sonnenschutz das vorzeitige Altern der Haut.

Sonnenschutz für das Gesicht sollte möglichst eine Mischung aus chemischen und mineralischen Filtern sein, damit hoher aber gleichzeitig andauernder Schutz gewährleistet ist.

Weiterführende Informationen zu diesem Thema erhältst du im Artikel Sonnenschutz für das Gesicht.

Auch nach Beendung der erfolgreichen Behandlung sollte der Lichtschutz weiterhin zu deiner Routine gehören, damit es nicht zu einer erneuten Bildung von braunen Augenringen kommt.

 

Fazit

Braune Augenringe entstehen überwiegend durch lokale Hyperpigmentierungen im Augenbereich.

Diese Überpigmentierung durch unser Hautpigment Melanin kann man mit den richtigen Wirkstoffen vermindern.

Dafür sind sowohl hautaufhellende Wirkstoffe als auch pigmentnormalisierende Inhaltsstoffe in Kombination mit täglichem Sonnenschutz notwendig.

Für die Behandlung der Augenringe muss man allerdings Geduld aufbringen – durch den Erneuerungszyklus der Haut kann diese viele Wochen in Anspruch nehmen.

Der tägliche Sonnenschutz sollte auch nach der Behandlung fortgesetzt werden, um einer erneuten Hyperpigmentierung vorzubeugen.

Gesichtspflege: die ideale Reihenfolge

Reihenfolge Gesichtspflege

Erst Creme, dann Serum oder vielleicht doch andersherum? Was ist am sinnvollsten, was am effektivsten?

Erfahre Schritt-für-Schritt die ideale Reihenfolge für deine Gesichtspflege.

Reihenfolge_Gesichtspflege

 

1. Reinigung

Der erste Schritt einer sinnvollen Pflege ist natürlich – die Gesichtsreinigung.

Es geht darum Schmutz vom Tag und überschüssigen Hauttalg zu entfernen, nicht darum das komplette Gesicht zu entfetten. Die Gesichtsreinigung sollte also vor allem eins sein:

so sanft wie möglich.

Verzichte dafür auf starke und austrocknende Sulfate und verwende lieber Mizellenwasser, ein Mikrofasertuch oder mach eine Ölreinigung.

Die Gesichtsreinigung bereitet die Haut auf die nachfolgende Pflege vor: Wirkstoffe können so besonders gut aufgenommen werden. Übrigens unterstützt lauwarmes Wasser die Regeneration der Haut.

 

2. Peeling (optional)

Zarte, rosige und ebenmäßige Haut? Dafür sind Peelings genau richtig.

Für jede Haut gibt es eine perfekte Peelingvariante: und dabei werden nicht nur Hautschüppchen entfernt.

Peelings können noch viel mehr, nämlich Narben abflachen, Falten und Pigmentstörungen stark vermindern und Poren und Hautbild verfeinern.

Wie oft pro Woche du ein Peeling verwenden solltest, hängt ganz von deinem Hauttyp und –zustand ab. In der Regel aber 1-2x pro Woche.

 

3. Tonic

Du verwendest kein Gesichtswasser?

Dabei ist es doch so nützlich: es reguliert den pH-Wert unserer Haut, der durch die Reinigung zwangläufig immer aus dem Lot gerät.

Zusätzlich entfernt es auch die letzten Reste der Reinigung. Wer will schon Tenside oder Restschmutz auf dem Gesicht?

Und Tonics pflegen auch: ein gutes Gesichtswasser spendet zusätzliche Feuchtigkeit.

 

4. Maske (optional)

Wie Peelings sind auch Masken ein optionaler Schritt, der nicht täglich durchgeführt werden sollte.

Besonders geeignet sind Masken, um die Haut innerhalb kürzester Zeit zu verschönern.

Nach der guten Vorbereitung und Reinigung ist die Haut besonders aufnahmefähig für den hohen Wirkstoffanteil der Maske.

Idealerweise 1-2x wöchentlich anwenden oder direkt vor einem wichtigen Event.

 

5. Serum

Das Serum kommt als Schritt noch vor der Creme. Der Grund: Seren sind meist sehr wässrig und feuchtigkeitsspendend.

Je leichter ein Produkt von der Konsistenz ist, desto eher wird es von der Reihenfolge her angewendet.

Die Feuchtigkeit von dem Serum wird so durch die Creme ideal vor dem Verdunsten bewahrt.

 

6. Creme

Als Abschluss kommt die Creme.

Morgens sollte eine Creme mit kombiniertem Lichtschutz oder ein separater Lichtschutz verwendet werden, abends die Creme mit hohem Wirkstoffanteil.

Da abends die Regeneration der Haut besonders groß ist, können die Wirkstoffe besonders gut von der Haut verarbeitet werden.

Eher fettige oder unreine Haut benötigt nicht zwangsläufig eine Creme, hier ist oft ein Serum ausreichend. Auf den Lichtschutz sollte aber nicht verzichtet werden.

10 Hautpflege Fehler: Warum deine Hautpflege keine Wirkung hat.

Hautpflegefehler

Deine Haut verbessert sich einfach nicht, obwohl du so viel Zeit und Mühe in deine tägliche Pflegeroutine steckst?

Vielleicht machst du einige der folgenden 10 Hautpflege Fehler.

 

1. Hautpflege Fehler: Du verwendet ein falsches Produkt, welches nicht zu deinem Hauttyp passt

Natürlich kann dein Produkt nur wenig helfen, wenn es einfach nicht zu den Bedürfnissen deiner Haut passt. Weißt du genau, welches dein Hau(p)tproblem ist? Kennst du deinen Hauttyp wirklich?

Es bringt beispielsweise wenig, deine trockene Haut mit reichhaltiger Creme zu versorgen wenn sie eigentlich nach Feuchtigkeit dürstet (Hier hilft dir dieser einfache Test).

Ganz genau herausfinden kannst du deinen Hauttyp mit ausgiebigen Hauttests z.B. bei der Kosmetikerin. Und das Gute: dein Hauttyp verändert sich nicht.

 

2. Hautpflege Fehler: Du verwendest deine Produkte einfach nach Lust und Laune

Die Packungsbeilage von Arzneimitteln wird fast von jedem gelesen. Aber schaust du dir die Verwendungsempfehlung deiner Produkte an?

Warum das so wichtig ist, hatte ich bereits in diesem Artikel über Masken beschrieben.

Benutzt du das Produkt eher nach Lust und Laune kann das bedeuten: zu häufige Anwendung, zu lange Wirkzeit aber auch nicht regelmäßig genug. Die erwünschte Wirkung bleibt damit einfach aus.

Richte dich daher am besten nach den Vorgaben auf dem Produkt.

 

3. Hautpflege Fehler: Du mixt alles durcheinander

Creme, Serum, Maske… Alles durcheinander?

Wer die richtigen Steps zur richtigen Zeit macht, hat klare Vorteile bezüglich Wirksamkeit.

Die Konsistenz hilft dir einzuschätzen, in welcher Reihenfolge das Produkt verwendet werden sollte: Produkte sollten immer von leicht nach reichhaltig aufgetragen werden z.B. das leichte Serum zuerst, dann die reichhaltigere Creme auftragen.

Der Grund: die Feuchtigkeit wird so von dem reichhaltigeren Produkt eingeschlossen und kann nicht verdunsten.

Trägt man erst ein reichhaltigeres Produkt auf, stoßen die Fette im Produkt die wässrigen Inhaltsstoffe wie eine Barriere ab und machen das Produkt so überflüssig.

Generell gilt folgende Reihenfolge:

  1. Reinigung
  2. Peeling (bei Bedarf)
  3. Toner
  4. Serum
  5. Maske (bei Bedarf)
  6. Creme

 

 4. Hautpflege Fehler: Du verwendest deine Kosmetik zum falschen Zeitpunkt

Bestimmte Wirkstoffe werden zu bestimmten Zeitpunkten besser von der Haut verarbeitet. Das ist auch der Grund warum Seren am besten am Abend verwendet werden sollten.

Andere Inhaltsstoffe wiederum machen die Haut sogar lichtempfindlich, so dass eine nächtliche Anwendung nicht nur sinnvoll ist, sondern Pflicht.

Dazu zählen Säuren (Gylcolsäure, Weinsäure etc…, außer PHA) sowie schälende Inhaltsstoffe (Retinol).

Lichtschutz in Kombination mit Antioxidantien gehört wiederrum aber wieder ganz klar zu den Inhaltsstoffen, die am Tage Sinn machen.

Prinzipiell kann man sagen: Wirkstoffe zur Hautverbesserung wirken am Abend besonders gut, da dann alle Repairprozesse stattfinden. Tagsüber solltest du den Fokus auf Hautschutz, nämlich Lichtschutz und Schutz vor Umweltbelastungen, legen.

 

5. Hautpflege Fehler: Du verwendest (unwissentlich) schlechte Produkte mit noch schlechteren Inhaltsstoffen

Klar kannst du alles richtig machen: wenn deine Produkte schlecht sind hilft das alles wenig.

Wie aber findest du gute Produkte? Dazu musst du die Inhaltsstoff Liste („INCI“) lesen können, denn sie führt alle enthaltenen Inhaltsstoffe auf.

Genau zu diesem Thema habe ich einen kostenlosen Guide geschrieben, den du hier downloaden kannst.

 

6. Hautpflege Fehler: Du überpflegst dich

Die Dosis macht das Gift, dass kann man nicht oft genug betonen.

Hochwirksame Produkte werden plötzlich zum Übeltäter, wenn du es übertreibst.

Das ist wie mit gutem Rotwein: in Maßen sehr gesund, zu viel davon ist eine Katastrophe für deinen Körper.

Was aber passiert bei zu viel Pflege? Die Haut wird dann nicht schöner, sondern im Gegenteil, verschlechtert sich.

Es können Unreinheiten entstehen oder auch die sogenannte Stewardessenkrankheit, Periorale Dermatitis.

 

7. Hautpflege Fehler: Du passt die Kosmetik nicht deinem Hautzustand an

Deine Creme war immer dein heiliger Gral? Du verwendest sie schon seit Jahrzehnten und kannst dir nichts anderes mehr vorstellen?

Das ist vielleicht ein Fehler – deine Haut verändert sich und mit ihr auch ihre Bedürfnisse.

Was viele Jahre perfekt war, kann plötzlich nicht mehr funktionieren.

Durch Alterung nimmt z.B. die Feuchtigkeits- und Fettproduktion ab und schon kann dein Lieblingsprodukt nicht mehr hilfreich sein.

Deshalb ist es so wichtig die Hautbedürfnisse immer zu beobachten.

 

8. Hautpflege Fehler: Du verwendest Mischhautprodukte

Du hast eine Mischhaut? Dass du das weißt, ist schon mal viel Wert.

Aber was genau braucht denn eigentlich eine Mischhaut?

Jedenfalls keine Mischhaut Produkte.

Mischhaut Produkte sollen angeblich (mit nur einem Produkt!) gleichzeitig fettige Haut ausbalancieren, Unreinheiten bekämpfen und trockene Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgen.

Das funktioniert einfach nicht. Grade der Begriff Mischhaut ist für jede Haut individuell.

Für deine Mischhaut sinnvoll ist tatsächlich nur eins (auch wenn es umständlich ist): ein passendes Produkt für jede deiner unterschiedlichen Hautpartien und –bedürfnisse.

 

9. Hautpflege Fehler: Du wechselst deine Kosmetik wie deine Unterwäsche

Kosmetik wirkt nicht über Nacht – es dauert etwa 4-6 Wochen bevor man ein endgültiges Fazit zu einem neuen Produkt ziehen sollte.

Ausnahme: Bei Unverträglichkeitsreaktionen wie Schuppung, Rötung oder Juckreiz das Produkt sofort absetzen.

Soforteffekte sind eine Illusion: Kosmetik die Soforteffekte bringt enthält meist übertünchende Inhaltsstoffe wie Silikone, die der Haut auf Dauer mehr Schaden als Nutzen bringen.

 

10. Hautpflege Fehler: Deine Reinigung ist zu stark

Eine aggressive Reinigung kann auf der Haut viel Schaden anrichten und den Hautzustand dramatisch verschlechtern.

Der Schutzmantel der Haut wird bei zu starker Reinigung immer wieder beschädigt. Dadurch geht der Eigenschutz verloren und die Haut ist anfälliger für Umweltbelastungen und Sonnenstrahlen.

Im schlimmsten Fall führt dies zu trockener, empfindlicher und geröteter Haut, Pigmentstörungen und erweiterten Äderchen.

Du arbeitest also mit starker Reinigung genau gegen deine Ziele schöner Haut. Und es entsteht ein Teufelskreis aus reinigen und cremen.

Meine Empfehlung: Mizellenwasser zum Abschminken (z.B. Bioderma SensibioH2O aus der Apotheke) und für das gesamte Gesicht ein Mikrofasertuch mit lauwarmen Wasser (z.B. von Rossmann). Sanfter und hautschonender geht kaum!

Muss man Masken abwaschen?

Muss man Masken abwaschen?

Hast du deine Gesichtsmaske auch schon mal über Nacht auf deinem Gesicht gelassen, „damit sie besonders gut wirken kann“?

Warum das keine gute Idee ist und aus welchem Grund viele Produkte dauerhaft nichts auf dem Gesicht verloren haben, erfährst du jetzt.

 

Nicht nur Masken müssen definitiv wieder runter

Mittlerweile gibt es Schlafmasken, die man einfach über Nacht einwirken lassen kann. Dieser Trend ist aus Asien zu uns geschwappt.

Das Prinzip dahinter kann man aber nicht einfach auf jede herkömmliche Maske übertragen.

Der Grund dafür liegt in der Kosmetikverordnung, nach der sich jeder Hersteller zu richten hat: Diese unterscheidet Kosmetikprodukte, die nach der Verwendung auf der Haut verbleiben (leave-on) und solche, die bei der Verwendung wieder entfernt werden (rinse-off).

Rinse-off kommt aus dem englischen für rinse = spülen und off= weg, also wegspülen. Und genau für diesen Zweck werden die Produkte auch hergestellt.

Besonders deutlich wird das, wenn du einen Blick in die Kosmetikverordnung wirfst: Denn für rinse-off Produkte dürfen andere Inhaltsstoffe und höhere Konzentrationen verwendet werden als für leave-on.

Das hängt damit zusammen, dass das Produkt ja eigentlich wieder abgewaschen werden soll. Es dürfen stärkere Inhaltsstoffe verwendet werden, da die Dauer des Hautkontakt geringer ist.

Witzigerweise gehören normale Gesichtsmasken gehören zum Typ rinse-off. Genau wie beispielsweise dein Duschgel oder Shampoo. Hättest du das gedacht?

 

Beispiel Benzoesäure

Ein guter Inhaltsstoff  zum Vergleich ist Benzoesäure. Die gesetzliche festgelegte Höchstkonzentration für diesen Konservierungsstoff in Kosmetikprodukten ist folgende:

Auf der Haut / im Haar verbleibende Mittel: Höchstkonzentration 0,5 % Säure Auszuspülende/ abzuspülende Mittel, ausgenommen Mundmittel: Höchstkonzentration 2,5 % Säure

Du erkennst an diesem Beispiel, dass deutlich höhere Konzentrationen für abzuspülende Produkte verwendet werden dürfen, als bei Produkten die auf der Haut verbleiben.

Lässt du das Produkt einfach drauf, kann es deine Haut irritieren und reizen. Genau das Gegenteil von dem was du mit deiner Gesichtsmaske erreichen wolltest.

Rinse-off Produkte sollten also, wie auch auf der Verpackung angegeben, definitiv wieder abgewaschen werden.

Ob man ein Produkt dieses Typs hat, erkennt man an der Verwendungsempfehlung auf dem Produkt. Im Zweifelsfall also immer nachschauen und das Produkt nach dieser Empfehlung verwenden.

 

Fazit

Hättest du gedacht, dass Gesichtsmasken zum Typ „rinse-off“ gehören und damit abgewaschen werden sollten?

Fast jeder liest die Packungsbeilage von Medikamenten. Kaum einer die Verwendungsempfehlung für Kosmetikprodukte.

Dieses Beispiel zeigt aber gut, dass es gar nicht so verkehrt ist, dass du dich genauer mit deinen Produkten auseinandersetzt.

Denn das ist besser für dich und für deine Haut :)

 

Quelle

Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und Rates vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel.