Geschwollene Augen am Morgen? Diese Tipps helfen dir wirklich.

Geschwollene Augen am Morgen

Wachst du wie ich auch regelmäßig, eventuell sogar täglich mit geschwollen, dicken Augen auf?

Geschwollene Augen am Morgen können einen wirklich zur Verzweiflung bringen, denn wer möchte schon ständig verschlafen, groggy oder kränklich aussehen?

Jedes Augen Make-up sieht auch zweifelsfrei besser aus mit klarem, strahlendem Blick als mit Augen, die aussehen als hätte man am Vortag „eins aufs Auge bekommen“.

Damit euch das zukünftig nicht mehr passiert, habe ich diesen Post mit den wirksamsten Methoden gegen geschwollene Augen am Morgen erstellt.

Auf tolle Augen und einen strahlenden Blick!

 

Die Übeltäter für geschwollenen Augen am Morgen

Geschwollen Augen am Morgen sind lästige Wassereinlagerungen unter der Haut.

Die Lymphflüssigkeit wird nicht abtransportiert (wie es im Laufe der Nacht eigentlich der Fall sein sollte), sondern staut sich am Ober- und /oder Unterlid.

Warum grade das Auge? Warum nicht mein linker Zeh?

Stoffwechselprodukte, unter anderem auch Lymphflüssigkeit, lagern sich besonders gerne an Körperstellen ab, an denen die Haut besonders dünn ist. Genau das ist am Auge der Fall, sowohl Unterlid als auch Oberlid sind besonders dünn.

Dann kommt noch unsere nahezu waagerechte Schlaflage dazu: die Lymphe können einfach schlechter abfließen.

 

Gründe für die Entstehung von geschwollenen Augen am Morgen gibt es einige

Frauenprobleme: Besonders für Frauen können durch den weiblichen Zyklus Östrogene eine Rolle spielen, die für vermehrte Wassereinlagerungen im Körper verantwortlich sind. Zum Eisprung oder der Menstruation werden diese in größerer Menge gebildet.

Zuviel Salz oder Salz am Abend: Salz bindet Wasser und begünstigt daher die Wassereinlagerungen am Auge.

Allergien: Neben Pollen-, Tierhaar oder Milbenallergien kommen auch Lebensmittelallergien in Frage. Während einer allergischen Reaktion wird Histamin freigesetzt, welches das Austreten von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen begünstigt. Diese Flüssigkeiten führen dann im umgebenden Gewebe zu Ödemen (Wassereinlagerungen).

Neigung zu trockenen Augen: Neben chronischen trockenen Augen sind auch oft Kontaktlinsen mitschuldig an geschwollen Augen am Morgen. Abhilfe schaffen kann die regelmäßige Verwendung von Augentropfen oder der Wechsel zu besser verträglichen Kontaktlinsen.

Weinen am Vortag: Wird oft mit geschwollenen Augen belohnt, weil die winzigen Drüsen in den Augenlidern durch die Überaktivität leicht entzünden.

Infektionen des Augenlids: Verdächtig besonders wenn die Schwellung über Tage anhält und einher geht mit Rötung und Juckreiz. Ab zum Augenarzt.

Hautalterung: Mit zunehmendem Alter wandert das Fettgewebe, welches normalerweise das Auge in der knöchernen Augenhöhle schützt, nach vorne. Dadurch entstehen die typischen Tränensäcke, auf die ich in einem separaten Post noch einmal genauer eingehe.

Genetische Veranlagung: Hast du dich schon mal in deiner Verwandtschaft umgeschaut? Meist ist die genetische Neigung zu geschwollene Augen und Wassereinlagerungen schon gegeben.

Nicht zu vernachlässigen: akute Erkältung, Nieren- oder Schilddrüsenstörungen und die bekannten Klassiker Alkohol, lange Nächte und zu wenig Schlaf.

 

Aber keine Sorge: Es gibt auch einiges, was wir im Kampf gegen geschwollene Augen am Morgen machen können.

Jetzt wo wir wissen wie geschwollene Augen am Morgen entstehen, klären wir was du alles sinnvolles zur Vorbeugung dieser lästigen Wassereinlagerungen tun kannst:

  • vermeide Augenreiben oder noch besser, gewöhn es dir gleicht ganz ab: die Haut um die Augen ist nicht nur extrem dünn sondern dadurch auch extrem empfindlich
  • meide deine Allergen, damit möglichst wenig Histamin gebildet wird (besonders wichtig bei Histaminintoleranz)
  • trinke viel, viel, viel Wasser um die Wassereinlagerungen am Morgen so schnell wie möglich wieder auszuschwemmen
  • Alkohol vor dem Schlafen gehen solltest du dir so wenig wie möglich gönnen
  • vermindere deine Salzaufnahme und besonders die am Abend, Salz ist unheimlich wasserbindend
  • werde Rückenschläfer: Rückenschläfer haben am wenigsten mit geschwollenen Augen am Morgen zu kämpfen (Bauchschläfer hingegen am meisten, da diese Position das Einlagern förmlich unterstützt. Seitenschläfer haben oft eine Seite stärker geschwollen als die andere: hier hilft am besten ein häufiger Seitenwechsel)
  • schlafe ab jetzt mit 2 Kissen wie eine Prinzessin auf der Erbse: sobald der Kopf erhöht liegt, kann sich weniger Lymphflüssigkeit ansammeln
  • alternativ kannst du auch dein Lattenrost am Kopfteil ein bis zwei Stufen höher stellen
  • besorg dir diese Vitamine als Nahrungsergänzungsmittel: Vitamin K (reguliert Blutgerinnung und wird auch in Cremes gegen geschwollene Augen eingesetzt), Vitamin C (bewahrt das Hautkollagen und reduziert die Auswirkungen bestimmter Allergene), Vitamin B2 (verhindert juckende Augen, die Schwellungen verursachen können; trägt zum guten Sehvermögen bei), Vitamin B6 (wirkt ausgleichend auf Natrium und Kalium)
  • sorg für eine niedrige Temperatur im Schlafzimmer: 16-18 Grad sind ideal gegen geschwollen Augen am Morgen
  • gehe zu Physiotherapeuten mit der Zusatzausbildung Lymphdrainage: diese hilft ganz hervorragend dabei, den Lymphfluss im Gewebe anzuregen und zu unterstützen
  • bewahre deine Augenpflege wie Augenserum oder –gel im Kühlschrank auf: Kälte lasst die Blutgefäße zusammenziehen wodurch die Flüssigkeit nicht ins Gewebe austreten kann.

 

Fazit

Jetzt wo du einige Methoden kennengelernt hast, kannst du deinen geschwollene Augen am Morgen den Kampf ansagen.

Mit ein bisschen Vorbereitung und dem nötigen Wissen kann man viel erreichen.

Du hast alle Tipps fleißig befolgt, aber trotzdem noch vermehrt Probleme mit geschwollenen Augen am Morgen? Vielleicht kommen bei dir zusätzlich Augenringe in Frage?

Im 2. Teil verrate ich euch meinen ultimativen 15-minütigen Notfallplan, falls ihr trotz aller Prävention doch mal mit geschwollene Augen am Morgen aufwacht.

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Quellen

Eyelid Edema

Puffy Eyes

Unreinheiten und co: Makellose Haut statt Unterlagerungen

Unterlagerungen

Träumst du auch von einer makellosen, ebenmäßigen Haut? Eine Haut, die auch ohne viel Mühe, Zeit und Make-up einfach atemberaubend aussieht?

Unterlagerungen stören dieses Hautbild einfach.

Im Licht sieht die Haut weniger wie ein Pfirsich und mehr wie eine Hügellandschaft aus.

Kennst du das? Hast du auch mit Unterlagerungen zu kämpfen?

Noch schlimmer wird es, wenn sich die Unterlagerungen entzünden und röten.

Ich erkläre dir heute genau wie Unterlagerungen überhaupt entstehen und noch viel wichtiger – was du effektiv unternehmen kannst, damit deine Haut reiner und ebenmäßiger erstrahlt.

 

Unterlagerungen erkennen

Bestimmt kommen dir diese kleinen, weißlich-schimmernden Knubbel auf der Haut bekannt vor, die man besonders bei direktem Lichteinfall erkennen kann.

Unterlagerungen sind nichts anderes als Talgeinlagerungen unter der Haut.

In der Dermatologie spricht man auch von geschlossenen Komedonen.

Im Gegensatz zu den offenen Komedonen (was du umgangssprachlich als Mitesser kennst), erkennt man Unterlagerungen vor allem daran, dass sie nicht den typischen „schwarzen Kopf“ in der Mitte haben.

Trotzdem sind sowohl Mitesser als auch Unterlagerungen „artverwandt“.

 

Mehr als nur Talgeinlagerungen

Unterlagerungen stören das Hautbild – ebenmäßig ist einfach anders. Ohne sie sieht deine Haut makelloser und einfach besser aus.

Vor allem aber können durch Unterlagerungen auch Pickeln und Entzündungen entstehen, da sich in der verschlossenen Hautpore der Druck nicht nach außen hin abbauen kann. Es entstehen unschöne Rötungen und bei sehr tiefen Entzündungen sogar Vernarbungen.

Zahlreiche Unterlagerungen können bereits der Vorbote für eine Akne sein.

Zudem erweitert die Talgstauung auch die Pore. Wer wirklich dauerhaft viele Unterlagerungen oder Mitesser hat, hat meist auch erweiterte Poren – und wer will schon gerne eine großporige Haut haben?

 

Den Übeltätern auf der Spur

In unseren Poren wird Tag für Tag Talg produziert, der dann eigentlich nach außen abfließen sollte.

Das ist auch gut so – der Talg schützt unsere Haut und macht sie weich und geschmeidig.

Ist das Abfließen des Talgs allerdings durch verschiedene Gründe behindert, staut sich der Talg in der Pore und kann nicht entweichen.

Durch die Ansammlung von Talg und abgestorbenen Hautzellen bildet sich zwangsläufig ein kleiner Knubbel: die für dich dann sichtbare Unterlagerung.

 

Gründe für die Entstehung von Unterlagerungen gibt es viele

 

Grund 1: Unterlagerung durch übermäßige Talgproduktion.

Die Haut produziert übermäßig viel Talg. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Poren verstopfen können, ist dadurch schon erhöht. Dies alleine führt zwar noch nicht zur Unterlagerung, begünstigt aber die Entstehung. Überschüssiger Talg fördert auch die Entstehungen von Bakterien und damit Entzündungen.

Lösung:

  • 2x täglich sanft reinigen (zu starke Reinigungsprodukte führen zu einem Feuchtigkeitsmangel, siehe Punkt 3)
  • Benzoylperoxid wirkt sowohl talg-regulierend als auch antibakteriell

 

Grund 2: Unterlagerung durch übermäßige Verhornung der Haut:

Unsere Haut erneuert sich regelmäßig, wobei die alte Hornsubstanz von der Haut abgestoßen wird. Ist dieser Abschuppungsprozess durch eine übermäßige Verhornung gestört (Hornsubstanz löst sich nicht richtig), verstopfen die Poren und der Talg kann nicht mehr austreten. In der Dermatologie als Hyperkeratose bekannt.

Lösung:

  • regelmäßige Peelings (wobei vor allem enzymatische und chemische Peelings wie PHA in Frage kommen, damit keine Schmierinfektionen enstehen)
  • Inhaltsstoffe, die eine schälende Wirkung besitzen (Retinol, Salicylsäure)

 

Grund 3: Unterlagerung durch Feuchtigkeitsmangel:

Fehlt der Haut die notwendige Feuchtigkeit, bilden Talg und Hornsubstanz feste „Propfen“. Diese sind so dickflüssig und fest, dass sie nicht aus der Pore entweichen können. Auch hier verstopft die Pore und der Talg staut sich. Hier kannst du herausfinden, ob du feuchtigkeitsarme Haut hast.

Lösung:

  • feuchtigkeitsbindende Substanzen wie NMF-Faktoren und Hyaluronsäure versorgen die Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit

 

Fazit

Sie sind nicht schön und stören – die Haut sieht mit Unterlagerungen nie ebenmäßig aus.

Mit dem richtigen Wissen, welches ihr nun habt, könnt ihr aber ganz effektiv vorgehen.

Neben einer regelmäßigen, sanften Reinigung sind besonders die Wirkstoffe Benzoylperoxid, Retinol oder Säuren wie PHA, AHA oder Salicylsäure wirksam gegen lästige Unterlagerungen.

Aber nun zu euch: was ist eure Wunderwaffe gegen Unterlagerungen?

 

Quelle

Therapie der Akne

Leidest du unter Unterlagerungen?

Die 8-wöchige Intensivbehandlung

Wir haben eine Intensivbehandlung entwickelt, die gezielt gegen Unterlagerungen wirkt: Clear Skin Treatment.

Das Komplettset besteht aus:

  • Spezialserum gegen unreine Haut mit sanften PHA-Säuren
    (1x 30ml Clear Skin Treatment Face Serum)
  • Ultraschallgerät mit Iontophorese zur Tiefenreinigung der Haut
    (1x Skin Perfecting Device Ultrasound & Iontophoresis)
  • Sanftes Konzentrat zur gründlichen Tiefenreinigung 
    (1x 50ml Clear Skin Treatment Deep Cleanser)

Damit sind Ergebnisse möglich, wie sie bisher nicht möglich waren: dank der innovativen Kombination effektivster Wirkstoffe mit den fortschrittlichsten Gerätetechnologien.

Die Behandlung ist kinderleicht und benötigt nur wenige Minuten pro Tag.

Täglich eincremen: Warum eigentlich?

Warum eincremen wichtig ist

Für viele ist es ein ganz normales Ritual: täglich eincremen.

Sei es für Körper- oder Gesichtspflege: Cremes hat so ziemlich jeder von uns im Badezimmerschrank, egal ob Mann oder Frau.

Wärend Männer im Durchschnitt nur wenige Pflegeprodukt besitzen, sind die Schränke vieler Frauen gefüllt mit unterschiedlichsten Produkten.

Warum aber täglich eincremen? Was ist der tiefe Sinn dahinter, außer das gepflegte Gefühl?

Ist dies vielleicht nur eine Erfindung der Kosmetikindustrie um Pflegeprodukte zu verkaufen oder steckt noch mehr dahinter?

 

Wasser, Öl… absolut hautidentisch.

Eine Creme, egal wie leicht oder reichhaltig, besteht immer aus der Mischung Wasser und Öl (Lipid).

Diese Paarung hat auch seinen Grund, denn genau dieses Prinzip entspricht dem unserer Haut: Das Wasser entsteht durch den Schweiß unserer Poren, die Öle sind unser Hauttalg, der in den Talgdrüsen produziert wird.

Das zusammen nennt man den Hydro-Lipidmantel, unsere hauteigene Creme sozusagen.

In unserer verwendeten Creme werden Emulgatoren eingesetzt, die dafür sorgen dass Wasser sich mit Öl dauerhaft zu einer Creme verbindet.

Auf unserer Haut haben wir natürliche und hauteigene Emulgatoren, die Phospholipide. Diese verbinden Schweiß mit Talg, da sich sonst beides nicht dauerhaft miteinander verbinden lässt.

 

Unser bester Hautschutz

Unsere hauteigene Creme (der Hydro-Lipidmantel) ist unser Hautschutz schlechthin:

  • er hält die Feuchtigkeit in der Haut und schützt effektiv vor ausgetrockneter, spröder und knittriger Haut
  • er schützt uns vor schädlichen äußeren Einflüssen (z.B. UV-Strahlung) und damit der unerwünschten, vorzeitigen Hautalterung
  • er hindert am Eindringen schädlicher Mikroorganismen
  • und sorgt für eine ausbalancierte Haut und einen ebenmäßigen Hautton

Viele wirklich wichtige Aufgaben.

Aus diesem Grund sollten wir unsere Haut und unseren Hydro-Lipidmantel bewusst pflegen und erhalten.

Eine gesunde Haut mit intaktem Hydro-Lipidmantel schützt vor Hautalterung, lässt die Haut ebenmäßig erstrahlen und hält unsere Haut in einem frischen und gutaussehenden Zustand.

 

Täglich eincremen für den Eigenschutz der Haut

Leider ist der Eigenschutz der Haut (durch den Hydro-Lipidmantel) vieler Menschen aus dem Lot geraten und nicht mehr komplett intakt.

Dies ist eng verbunden mit dem heutigen Lebensstandard, den individuellen Pflegegewohnheiten und den vielen Belastungen durch die Umwelt.

Hier kommt das tägliche Eincremen ins Spiel: durch die Cremebestandteile Wasser und Öl werden effektiv Lücken im Hydro-Lipidmantel geschlossen, die Haut bleibt weich und elastisch und dies kommt wirkungsvoll Hautschutz und Aussehen der Haut zugute.

Besondere Wirkstoffe pflegen nicht nur, sondern kurbeln auch zahlreiche Prozesse zur Regeneration der Haut an.

Wie oft und vor allem welche Creme dabei verwendet werden sollte, ist ganz individuell vom jeweiligen Hauttyp abhängig.

Habt ihr euch schonmal ganz bewusst gefragt, warum wir uns eigentlich täglich eincremen?

Feuchtigkeitsarme Haut? Dieser Test verschafft dir Klarheit.

Feuchtigkeitsarme Haut

Fast jeder von uns ist betroffen. Egal ob jung oder alt.

Feuchtigkeitsarme Haut: Die Haut wirkt trocken, rau, spannt eventuell und ist vielleicht alleine durch den Feuchtigkeitsmangel irritiert und gerötet.

Make-up und Co. lassen sich nur mit Mühe wirklich akkurat auftragen und wirken schnell fleckig und unebenmäßig.

Vielleicht war dir garnicht bewusst, dass du von feuchtigkeitsarmer Haut betroffen bist?

 

Feuchtigkeit ist Elastizität

Fehlt der Haut die notwendige Feuchtigkeit, fehlt ihr auch die Elastizität.

Eine gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut ist nicht nur aus ästhetischen Gründen sinnvoll. Die gebundene Feuchtigkeit in der Haut ist essentiell für die Hautelastizität.

Fehlende Elastizität geht zwangsläufig einher mit fehlender Spannkraft und fehlender Hautglätte. Das sieht weder gut aus, noch fühlt es sich gut an.

 

Die wahren Gründe für Feuchtigkeitsmangel

Gründe für trockene und feuchtigkeitsarme Haut gibt es mehr als man denkt.

Feuchtigkeitsarme Haut: durch falsche Pflege

Zu starke Reinigungsprodukte (Seife, hoher Anteil Tenside oder waschaktiver Substanzen) oder zu häufige Reinigung nehmen der Haut nicht nur wie gewünscht Schmutz und Bakterien – sondern auch Fett und Feuchtigkeit.

Sowohl Fett als auch Feuchtigkeit sind wichtige Bestandteile des Hydro-Lipidmantel, unser wichtigster Eigenschutz der Haut.

Die geschädigte, nicht intakte Hautbarriere kann dann auch durch Verwendung eines Moisturizer die aufgetragene Feuchtigkeit nicht mehr halten – sie verdunstet einfach.

Feuchtigkeitsarme Haut: durch Hautalterung

Der Klassiker für eine Vielzahl von Veränderungen, natürlich auch der Hautfeuchtigkeit.

Durch die verminderte Produktion feuchtigkeitsbindender Stoffe wie Hyaluronsäure verliert die Haut zunehmend ihren ursprünglichen Feuchtigkeitsgehalt. Das Gewebe verliert Prallheit und Elastizität, welches sich in u.a. in Faltenbildung und Verlust der Gesichtskonturen widerspiegelt. Derartige Prozesse beginnen bereits ab dem 25. Lebensjahr.

Feuchtigkeitsarme Haut: durch Genetik

Natürlich hat auch unsere eigene Genetik starken Einfluss auf den Feuchtigkeitsgehalt unserer Haut. Es ist nicht untypisch, dass die nahe Verwandtschaft ebenfalls feuchtigkeitsarme Haut hat.

Feuchtigkeitsarme Haut: durch Umwelteinflüsse

Bestimmte Umwelteinflüsse mindern unsere Hautfunktionen – darunter auch das Halten der Feuchtigkeit und die Produktion von Feuchtigkeit.

Dazu zählt z.B. trockene Luft: Ist die Luft selber kaum durch Feuchtigkeit gesättigt, kann die hauteigene Feuchtigkeit einfach abdunsten und wird an die Umgebungsluft abgegeben.

Aus diesem Grund schwitzen wir bei schwülem, tropischen Klima am meisten: hier ist die Luft bereits stark mit Feuchtigkeit gesättigt, unser Schweiss kann so weniger abdunsten und verbleibt als nasser, unangenehmer Film auf unserer Haut.

Trockene Heizungsluft, hohe Temperaturen aber auch Kälte (weniger Schweissproduktion und damit weniger Feuchtigkeit) bringen die Haut aus der Balance.

Feuchtigkeitsarme Haut: durch unseren Lifestyle

Auch dieser Klassiker beeinflusst die Haut.

Durch ungenügendes Trinken kann die Haut nicht mit der notwendigen Feuchtigkeit von innen versorgt werden – schließlich braucht der Körper die Feuchtigkeit auch für lebensnotwendige Stoffwechselvorgänge.

 

Dieser Schnelltest schafft sofort Klarheit

Du kannst innerhalb von 2 Minuten herausfinden, ob du feuchtigkeitsarme Haut hast.

Reinige dein Gesicht mit deinem herkömmlichen Reinigungsprodukt und trockne es wie gewohnt ab. Ganz wichtig: Nach der Reinigung keine weiteren Produkte wie Tonic oder Creme auftragen.

Direkt nach der Reinigung kann jetzt alleine durch Beobachtung der Haut herausgefunden werden, wie feuchtigkeitsarm diese ist.

Fühlt die Haut sich nun anders an als vor der Reinigung? Spannt die Haut partiell oder sogar im ganzen Gesicht? Hast du ein ziehendes Gefühl oder das Bedürfnis sofort eine Creme aufzutragen?

Dies sind eindeutige Zeichen dafür, dass der Haut notwendige Feuchtigkeit fehlt.

Das Spannungsgefühl entsteht alleine durch den Mangel an Feuchtigkeit, durch den die Elastizität vermindert ist. Je großflächiger und stärker dieses Gefühl ist, desto größer ist der Feuchtigkeitsverlust an diesen Stellen.

Besonders häufig ist übrigens die Wangenpartie betroffen.

 

Was tun gegen feuchtigkeitsarme Haut?

Viele der aufgeführten, möglichen Gründe lassen sich bewusst beeinflussen.

Eine hochwertige, stark feuchtigkeitsspendende Pflege unterstützt dabei die hauteigene Feuchtigkeitsproduktion und sorgt, direkt aufgetragen wo sie benötigt wird, für schnell sichtbare Ergebnisse.

Wahre Wunderwirkstoffe wie Hyaluronsäure, NMF (natürliche Feuchthaltefaktoren), Ceramide und viele weitere binden Feuchtigkeit in und auf der Haut, sodass diese nicht sofort verdunsten kann.

Mit dem „2-Schichten Prinzip“ kannst du mit einfachen Mitteln schnell sicht- und fühlbare Ergebnisse erzielen.

Was ist deine Wunderwaffe für gut mit Feuchtigkeit versorgte Haut?

Das Gesichtsserum: Hochdosiert zu sofort schönerer Haut.

Das Gesichtsserum

Manchmal braucht deine Haut einfach einen sofortigen Pflege-Boost.

Denn hin und wieder, du kennst das bestimmt, schreit deine Haut nach zusätzlicher Pflege. Nichts wirkt dann so effektiv und schnell wie ein Gesichtsserum.

Hochdosiert ist es im Vergleich zu anderen Produktarten besonders wirksam und dank der großen Vielfalt gibt es für wirklich jeden Hauttyp ein perfekt passendes Produkt.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was das Besondere am Serum ist und wie du das Konzentrat bestmöglich in deine Hautpflege Routine integrieren kannst.

 

Das zeichnet das Gesichtsserum aus

Bezeichnungen für das Gesichtsserum gibt es einige: Konzentrat, Elixier, Ampulle, Essenz oder Serum spiegeln alle vor allem eines wieder: höhere Wirkstoffkonzentrationen als bei allen anderen Pflegeprodukten. Und damit eine besonders hohe Wirksamkeit.

Durch einen größeren Anteil von Wirkstoffen ist der Pflegeerfolg besonders hoch und es können schneller sicht-und fühlbare Unterschiede erzielt werden.

Der Vielfalt sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es gibt Seren für anti-aging, Feuchtigkeit, gegen Unreinheiten, Hautrötungen und viele weitere. Für jedes erdenkliche Hautproblem gibt es eine passende Wirkstofflösung, wodurch das Gesichtsserum zum Gewinn für jeden Hauttypen wird.

 

Punktgenau für gezielte Ergebnisse

Ein Gesichtsserum hat typischerweise eine sehr leichte, meist gänzlich ölfreie Konsistenz. Dadurch penetriert (zieht) es besonders schnell in die Haut, lässt sich problemlos mit anderen Produkten aus deiner regulären Pflegeroutine kombinieren und kann auch von fettigen Hauttypen wunderbar toleriert werden.

Viele Gesichtsseren können dank Dispenser oder Pipette punktgenau dosiert werden: wenige Tropfen genügen, entweder lokal direkt auf deine „Problemzonen“  oder bei Bedarf großflächig auf dem kompletten Gesicht, Hals und Dekolleté.

 

Schneller boost oder Kur?

Das Gesichtsserum kann immer bei Bedarf angewendet werden. Viele Seren sorgen dank bestimmter Wirkstoffe mit Soforteffekt für ein unmittelbar verschönertes Hautbild. Hyaluronsäure ist ein solcher Inhaltsstoff, der durch die starke Feuchtigkeitsbindung kleine Fältchen sofort auffüllen kann.

Wenn du dir besonders nachhaltige Ergebnisse wünscht, kommt aber ebenfalls eine Kur in Frage. Dafür wird die Haut durch das Konzentrat über mehrere Wochen mit gezielten Wirkstoffen in hoher Dosierung versorgt. Durch den Einsatz apparativer Technologien wie Ultraschall oder Iontophorese, entweder zu Hause oder im Kosmetikinstitut, wird die Behandlung weiter intensiviert. Nach dieser Aufbaupflege ist es ausreichend, wenn du das Gesichtsserum nur noch 2-3-mal wöchentlich verwendest, um die aufgebauten Ergebnisse zu erhalten.

 

Einfach in der Anwendung

Für die tägliche Pflege wird das Gesichtsserum von der Reihenfolge direkt vor der Creme aufgetragen. Hierfür bietet sich besonders die Nacht an, da während deines Schlafes zahlreiche Repair-Prozesse stattfinden und deine Haut die Wirkstoffe so besonders gut verarbeiten kann.

Als Abschluss kann eine Pflegecreme aufgetragen werden. Die enthaltenen Lipide der Creme schließen Wirkstoffe und Feuchtigkeit in der Haut ein, so dass diese nicht so einfach verdunsten können. Falls du unter fettiger Haut oder Unreinheiten leidest, kannst du aber auch auf eine anschließende Creme verzichten.

 

Tipp: Zweckentfremden zum Aufpeppen anderer Produkte

Das Gesichtsserum eignet sich auch perfekt zum Boosten anderer Produkte wie Vliesmasken oder Cremepackungen: dazu mischt du einfach einige Tropfen des Konzentrats in deine Gesichtsmaske oder träufelst sie unter dein Vlies.

So kannst du andere Produkte aufwerten und mit unterschiedlichen Seren immer individuell auf deinen momentanen Hautzustand anpassen.

 

Fazit

Nachhaltig oder vorbeugend: das Gesichtsserum ist ein wahres Wunderelixier mit besonderer Wirksamkeit. Die hohe Konzentration an wertvollen Wirkstoffen bringt sicht- und fühlbare Ergebnisse in schneller Zeit.

Bei Problemhaut bietet sich eine Aufbaukur zum Start an. Nach dieser Phase können die Ergebnisse durch wenig Aufwand gehalten werden.

Flexibel ist die Anwendung besonders durch die Möglichkeit, das Produkt lokal oder im ganzen Gesicht aufzutragen.

Hast du schon die Vielfalt an Gesichtsseren für dich entdeckt?