5 Quick Tipps für makellose Haut, die du unbedingt kennen solltest.

Tipps für makellose Haut

Nicht immer haben wir stundenlang Zeit für ausgiebige Beautytreatments. Im stressigen Alltag muss es auch einfach mal schnell gehen.

Wie du wenig Zeit investierst und trotzdem etwas für schöne Haut machst – das gelingt mit diesen 5 Tipps für makellose Haut, die wunderbar wenig Zeit in Anspruch nehmen.

 

Morgens peelen

Bestimmt kommt dir folgendes bekannt vor: beim morgendlichen Auftragen deiner Foundation bemerkst du, wie schuppig deine Haut ist. Oder sie wirkt einfach nur fahl und blass, irgendwie alles andere als schön. Was jetzt erstmal merkwürdig klingt, ist sehr effektvoll: morgens peelen.

Es ist fast wie ein ungeschriebenenes Gesetzt nur abends zu peelen. Schließlich ist die Haut nach einem Peeling sonnenempfindlich und wir wollen den Effekt einer besseren Wirkstoffaufnahme über Nacht nutzen.

Morgens peelen ist aber die Möglichkeit für ebenmäßige Haut und natürlichen Glow, auch wenn die Realität (deine Haut) eigentlich ganz anders aussieht. Es gibt nichts effektiveres als Morgens peelen, wenn du ein perfekt-ebenmäßiges Hautbild benötigst.

Anders als normale Peelings, die nervige Körnchen und rote Stellen auf der Haut hinterlassen, sind Mikrofasertücher dafür am besten geeignet. Sie peelen nicht nur verhältnismäßig sanft, sondern zeitgleich sehr gründlich. Trotzdessen verhindern sie eine irritierte und gerötete Haut – das Ergebniss ist eine samtig-weiche und gut durchblutete Haut. Danach noch Sonnenschutz und ggf. Makeup auftragen und voilà.

 

Ultraschall gegen Augenschwellungen

Jeder der Morgens regelmäßig mit geschwollenen Augen aufwachen muss, weiß wie nervig dies ist. Meistens klingt die Schwellung im Laufe des Tages nach und nach ab, aber nicht immer haben wir Lust darauf zu warten.

Eine Möglichkeit, diesen Vorgang extrem zu beschleunigen: eine 2-minütige Ultraschallmassage.

Dafür verwendest du ein passendes Ultraschallgerät mit kleinem Kopf und bewegst dieses langsam in langen Bahnen von Augeninnenwinkel bis zu den Schläfen. Diese Massageschritte unterstützen den Lymphfluss und entstauen. Die Schwellung geht innerhalb weniger Minuten stark zurück und du kannst Make-up und Co. verwenden.

Ideal ist eine Behandlung mit Ultraschall und Spezialprodukten auch bei Augenringen.

 

Feuchtigkeitsboost

Viele Fältchen, grade im Bereich der Augenpartie, entstehen einfach nur wegen Feuchtigkeitsmangel. Denn ohne die notwendige Feuchtigkeit zieht sich deine Haut zusammen und es entsteht ein Fältchen. Wenn deine Haut oft knittrig aussieht oder sogar vorzeitig gealtert wirkt, hilft also ein gutes Feuchtigkeitsserum.

Du kannst aber noch viel mehr machen, als nur täglich dein Serum aufzutragen. Mit folgendem Trick: trage dein Feuchtigkeitsserum einfach Schicht für Schicht so oft hintereinander auf, bis die Haut keine Feuchtigkeit mehr aufnimmt. Zwischen den einzelnen Schichten wartest du einfach kurz, bis das Serum größtenteils eingezogen ist.

Anwendung:
1. Feuchtigkeitsserum im gesamten Gesicht auftragen.
2. Vorsichtig mit den Fingerspitzen verteilen und leicht einmassieren, damit nicht zuviel Produkt auf den Handinnenflächen landet.
3. Warten, bis das Serum größtenteils eingezogen ist.

4. Die nächste Schicht auftragen und Schritte 1.-3. solange wiederholen, bis die Haut gesättigt ist.

Wichtig ist es, dass du ein möglichst pures Feuchtigkeitsserum mit guten Inhaltsstoffen und wenig bis gar keinem Fettanteil verwendst. Auch Wirkstoffenampullen oder wässrige Elixire sind eine Option. Als Wirkstoff ist Hyaluronsäure ideal, weil sie sehr hohe Mengen an Feuchtigkeit binden kann.

Deine Haut ist nach der Anwendung sichtbar mit Feuchtigkeit gesättigt, wirkt praller und Fältchen verschwinden.

 

Trockenöl über Nacht

Trockenöle zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders gut in die Haut einziehen und die Haut nähren. Dadurch eignen sie sich für viele Hauttypen, auch für die eher fettige Haut. In Phasen, wenn deine Haut besonders schuppig, trocken oder empfindlich ist, sind diese Öle ideal.

Großzügig aufgetragen über Nacht, statt der üblichen Creme, wird deine Haut reichhaltig gepflegt. Ein paar Tropfen am Morgen sorgen für schnellen Glow.

Dadurch das diese Öle pur verwendet werden, enthalten sie keine unnötigen Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Emulgatoren, Duftstoffe und ähnliches. Das macht sie besonders verträglich und sanft.

Ein Öl, welches du unbedingt probieren solltest, ist Arganöl. Es ist für alle Hauttypen geeignet. Für Akne kommt z.B. Distelöl in Frage.

Tipp: Befeuchte vor dem Auftragen des Öls dein Gesichts mit Wasser, dadurch zieht nicht nur das Öl besonders gut in deine Haut sondern diese wird auch mit Feuchtigkeit versorgt.

 

Zinkcreme gegen Pickel

Entzündete Unreinheiten wie Pickel und Pusteln kannst du über Nacht mit wenig Arbeit den Garaus machen.

Dafür trägst du punktuell etwas Zinkcreme auf die betroffene Stelle – diese Salbe ist stark entzündungshemmend und wirkt austrocknend. Oft ist die Entzündung (der eigentliche Grund warum der Pickel fürchterlich aussieht und auffällt) am nächsten Morgen komplett verschwunden und der Pickel lässt sich einfach überdecken. Die perfekte Alternative zum Ausquetschen, was nicht selten die Entzündung sogar verschlimmert und unansehnliche Pickelmale hinterlassen kann.

Zinkcreme gibt es günstig in der Apotheke und sollte in keinem Haushalt fehlen.

INCI-Liste lesen lernen: Kosmetik kaufen ohne Reue.

INCI lesen lernen

Kennst du das? Du kaufst dir voller Vorfreude eine neue Creme. Die Versprechungen auf der Verpackung sind toll – und dementsprechend hoch sind auch deine Erwartungen an das Produkt. Nach einiger Zeit stellst du aber enttäuscht fest, dass das Produkt anscheinend mal wieder mehr Schein als Sein ist und dir nichts (bis auf weniger Geld) gebracht hat…

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Unterstütze deine Haut mit diesem simplen Ritual bei der Gesichtsreinigung

Einfaches Ritual für die Gesichtsreinigung

Manche Dinge sind so simpel.

Und doch ist es manchmal das Simple, das ohne großen Aufwand besonders effektiv wirkt.

So auch dieses einfache Ritual, der sich wirklich direkt in die Tat umsetzen lässt: ab sofort immer lauwarmes Wasser für die Gesichtsreinigung verwenden.

 

Warum lauwarmes Wasser bei der Gesichtsreinigung?

Jede Reinigung der Haut, besonders die mit Tensiden oder waschaktiven Substanzen, setzt dem Hydro-Lipidmantel (unserem besten, hauteigenen Schutzmechanismus) zu.

So braucht die Haut nach der Reinigung eine gewisse Zeit, um sich wieder zu regenerieren und zu schützen. In dieser Zeit ist die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung und Bakterien.

 

Lauwarmes Wasser vitalisiert

Nicht zu warm, nicht zu heiß – die sanfte Wärme des lauwarmen Wassers sorgt dafür, dass die Poren mehr Sekret abgeben.

Die Poren werden also leicht in ihrer Tätigkeit angeregt und produzieren dadurch mehr Feuchtigkeit und Lipide als sonst. Genug, um Defizite im Hydro-Lipidmantel auszugleichen.

Dadurch schließen sich Lücken im Schutzmantel der Haut, die durch die Gesichtsreinigung entstanden sind, wieder.

 

Extrem hilfreich bei empfindlicher Haut und Unterlagerungen

Auch wenn man bei eher unreiner Haut grundsätzlich eine Anregung vermeiden möchte, ist dieses Ritual perfekt für diesen Hauttypen geeignet.

Die hauteigenen Fette verflüssigen sich durch Wärme. Dadurch werden sie fluider, können besser abfließen und verstopfen nicht die Poren der Haut.

Das schützt zusätzlich vor Unterlagerungen und Mitessern und letztendlich somit auch vor lästigen Unreinheiten.

Vorstellen kann man sich das wie bei Butter, die im Kühlschrank fest ist und im Sommer auf dem Küchentisch flüssig wird.

Aber auch empfindliche und regenerationsbedürftige Haut profitiert stark von der Tatsache, dass der Hydro-Lipidmantel die Haut nach der Gesichtsreinigung schneller wieder schützt.

 

Fazit

Lauwarmes Wasser bringt jedem Hauttyp, auch den komplizierteren wie empfindlich oder unrein, bei der Gesichtsreinigung nur Vorteile.

Es ist ein absolut einfaches Ritual, was ohne große Umstände und Kosten in den Alltag integriert werden kann.

PS: Sowie lauwarmes Wasser die Regeneration anregt, stoppt kaltes Wasser diese. Die Drüsen geben durch die Kälte weniger Sekret ab, die Fette sind kompakter (weniger flüssig) und können dadurch schlechter abfließen.

2-Schichten-Prinzip: Sag deiner trockenen Haut den Kampf an!

Trockener Haut den Kampf ansagen

Sie verhält sich unvorhersehbar.

Bei der Pflege kommt man schnell an seine Grenzen, die Haut reagiert oft nicht so wie sie sollte.

Trockene Haut hat viele Gesichter.

Die Kosmetikindustrie suggeriert uns, dass wir genau jetzt eine besonders reichhaltge Pflege benötigen. Aber ist das sinnvoll?

 

Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut!

Im Volksmund gibt es nur trockene Haut. In Wirklichkeit und aus dermatologischer Sicht gibt es allerdings zwei Arten dieses Hautzustandes – fetttrockene und feuchtigkeitstrockene Haut.

Besonders hart trifft es diejenigen, die von der Mischung beider Varianten betroffen sind.

Wer unter fetttrockener Haut leidet, hat zumeist auch mit feuchtigkeitstrockener Haut zu kämpfen.

Vielen Häuten fehlt tatsächlich eher die Feuchtigkeit, weniger das Fett – aus diesem Grund spannt die Haut oftmals nach der Reinigung.

Mit diesem Test kann man schnell herausfinden, ob die Haut vorrangig unter einem Feuchtigkeitsmangel leidet.

 

Oftmals nur kurzfristige Besserung möglich

Verwende ich auf meiner feuchtigkeitstrockenen Haut ein vorrangig feuchtigkeitsspendendes Produkt, fühlt sich das erstmal genau richtig an. Die Feuchtigkeit wird von der Haut rückstandslos aufgenommen.

Das Problem allerdings: die Feuchtigkeit verdampft auch wieder ziemlich schnell. Besonders wenn der Haut die notwendigen Lipide fehlen.

Im Normalfall hält der Hydro-Lipidmantel die Feuchtigkeit in der Haut: ist dieser nicht intakt, entsteht eine durchlässige Barriere und entweder Fett- oder Feuchtigkeitsgehalt leiden. Im schlimmsten Fall sogar beides.

Und so passiert es nicht selten, dass tagtäglich Produkte im Kampf gegen diesen Hautzustand verwendet werden, ohne das tatsächlich eine Besserung eintritt.

 

Das „2-Schichten Prinzip“ schafft Abhilfe

Nachfolgend erfahrt ihr einen der effektivsten Tricks gegen feuchtigkeitstrockene und fetttrockene Haut nach dem einfachen aber wirkungsvollem „2-Schichten Prinzip“. Die Devise: erst Feuchtigkeit, dann Fett.

Das Ergebnis ist eine ideal versorgte und pralle Haut.

Was ihr dafür braucht?

  • eine reine Feuchtigkeitspflege (z.B. Gel, wässrige Ampulle, Hyaluronsäureserum)
  • eine sehr reichhaltige Creme mit hohem Ölanteil (z.B. W/Ö Emulsion, Nachtcreme für trockene Haut) oder ein reines Gesichtsöl, möglichst ohne Silikon- und Mineralöle

Wie ihr vorgeht?

1. Schicht

Zuerst wird die Feuchtigkeitspflege großzügig aufgetragen.

Es wird solange nachgetragen, bis die Haut gut mit Feuchtigkeit gesättigt ist. Das erkennt man gut daran, dass sie kaum noch Produkt aufnimmt.

Eine leichte Massage fördert die Aufnahmefähigkeit der Haut.

Schon jetzt sollte sich die Haut gut versorgt und prall anfühlen.

2. Schicht

Über die Feuchtigkeitspflege wird nun die reichhaltige Creme mit hohem Ölanteil oder das Gesichtsöl aufgetragen.

Auch hier darf man großzügig sein – es darf von der Menge wie eine Crememaske werden.

Nach 20-30 Minuten Einwirkzeit werden die überschüssigen Cremereste mit Tüchern entfernt.

Ist nur noch wenig der ursprünglich aufgetragenen Fettcreme auf der Haut, ist dies ein Zeichen fetttrockener Haut. In dem Fall können die Reste einfach einmassiert werden.

 

Was ist passiert?

Dieses einfache Prinzip hat verblüffende Wirkungen: Die unter der reichhaltigen Creme liegende Feuchtigkeit kann nicht verdunsten und wird so in der Haut „eingeschlossen“.

Vorstellen kann man sich wie folgt: Gibt man Wasser und Öl zusammen in ein Glas, schwimmt das Öl aufgrund der geringeren Dichte oben, das Wasser unten. Das Öl schließt somit gewissermaßen die Feuchtigkeit ein.

Der zusätzlich durch die oben aufliegende Fettschicht entstehende Okklusiveffekt sorgt für einen leichten Wärmeanstieg der Haut. Die oberste Hautschicht quillt leicht auf, dadurch ist die Aufnahmefähigkeit erhöht und Lipide und Feuchtigkeit können tiefer als sonst in die Haut eindringen.

Ideal auch, weil die Haut eventuell fehlende Lipide durch die zweite Schicht ausgleicht – alles Überschüssige wird nach der Einwirkzeit ja abgenommen. Je nach Hautbild – mehr oder weniger fetttrocken – wird auch entsprechend viel oder wenig von der reichhaltigen Creme übrig sein.

Für Langzeiteffekte 2-3 mal wöchentlich für mehrere Wochen wiederholen.

Für sehr trockene Haut ist die Anwendung auch täglich möglich: die beiden Schichten werden dann dünn wie normale Pflege aufgetragen und kurz einmassiert.

Dieses Prinzip ist perfekt für alle Alterklassen geeignet, je nach Produkt und Wirkstoff aber auch für anti-aging Zwecke.  Feine Fältchen werden durch Feuchtigkeit aufgefüllt, die Haut wirkt praller und durch den Okklusiveffekt werden Wirkstoffe besser aufgenommen.