Im Test: Skinceuticals Retinol 0.3

Skinceuticals Retinol 0.3

Retinol ist ein Wunderwirkstoff. Seit Jahren wird dieser Inhaltsstoff erfolgreich in Hautpflegeprodukten verwendet und die positiven Wirkungen wurden bereits in zahlreichen Studien nachgewiesen. Aus diesem Grund solltest du Retinol kennen – und natürlich auch gute Produkte, die diesen Wunderwirkstoff enthalten. Für euch habe ich das Skinceuticals Retinol 0.3 Serum genauer unter die Lupe genommen.

Lies weiter

Fruchtsäure Gesichtsmaske selber machen: Rezept für schöne Haut

Fruchtsäure Gesichtsmaske selbermachen

Der Frühling ist da und auch der Sommer rückt immer näher.

Zu dieser schönen Jahreszeit soll auch die Haut strahlen. Also nichts wie weg mit dem fahlen Winterlook, abgestorbenen Hautschüppchen und schlecht durchbluteter Haut.

Wie? Einfach eine Fruchtsäure Gesichtsmaske selber machen. Das perfekte Rezept haben wir hier für dich.

Das Beste: mit wenigsten Zutaten (die man meist sowieso zuhause hat) kannst du so eine Gesichtsmaske ganz schnell zuhause anrühren.

Frisch, ohne Konservierungs-, Duftstoffe und Farbstoffe und mit praktischem 2-in-1 Effekt: Maske und Peeling gleichzeitig.

Fruchtsäure Gesichtsmaske selber machen: Das benötigst du

  • 1/2 Tasse frischen Naturjoghurt (am besten in Bioqualität)
  • 1 Teelöffel Zitronensaft
  • den Saft einer 1/2 Grapefruit

Anwendung

Alle Zutaten in einer kleinen Schüssel zusammenmixen und großzügig auf das gewaschene Gesicht und den Hals auftragen. Der empfindliche Augenbereich wird ausgespart.

Durch die enthaltenen Säuren kann ein leichtes, angenehmes Prickeln auf der Haut entstehen.

Nach 20 Minunten die Maske mit lauwarmen Wasser abnehmen und direkt danach eine Gesichtspflege und am Tage einen Sonnenschutz auftragen.

Diese Gesichtsmaske kannst du, je nach Hauttyp, 1-2x wöchentlich anwenden.

Tipp: Besonders erfrischend ist diese DIY Gesichtsmaske im Sommer, wenn die Zutaten direkt aus dem Kühlschrank kommen.

So funktioniert’s

Der Joghurt enthält wertvolle Probiotika und damit Milchsäure. Milchsäure selber zählt zu den Alpha Hydroxy Acids (AHAs), besser bekannt als Fruchtsäuren. Aber nicht nur das: Milchsäure ist auch ein Feuchthaltefaktor der natürlicherweise auf unserer Haut vorkommt. Das Resultat: wunderbar weiche, glatte und befeuchtete Haut.

Auch in der Zitrone sind natürliche Säuren enthalten. Diese peelen die Haut, unterstützen den Abschuppungsprozess sodass die Poren befreit werden und die Haut ebenmäßig erstrahlt. Zitronensäure hat auch eine aufhellende Wirkung auf unebenmäßige Pigmentierung.

Grapefruit ist eine wahre Wunderfrucht: sie enthält neben den Fruchtsäuren reichlich Antioxidantien wie Vitamin C und Lycopin. Diese schützen unsere Haut vor Hautalterung in dem sie die schädigende Wirkung freier Radikale verhindern. Je rötlicher die Frucht, desto stärker ist die antioxidative Wirkung.

Tolle Wirkstoffe, mit praktischem 2-in-1 Effekt: diese Gesichtsmaske ist Peeling und Maske in einem.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Selberrühren!

Unreinheiten und co: Makellose Haut statt Unterlagerungen

Unterlagerungen

Träumst du auch von einer makellosen, ebenmäßigen Haut? Eine Haut, die auch ohne viel Mühe, Zeit und Make-up einfach atemberaubend aussieht?

Unterlagerungen stören dieses Hautbild einfach.

Im Licht sieht die Haut weniger wie ein Pfirsich und mehr wie eine Hügellandschaft aus.

Kennst du das? Hast du auch mit Unterlagerungen zu kämpfen?

Noch schlimmer wird es, wenn sich die Unterlagerungen entzünden und röten.

Ich erkläre dir heute genau wie Unterlagerungen überhaupt entstehen und noch viel wichtiger – was du effektiv unternehmen kannst, damit deine Haut reiner und ebenmäßiger erstrahlt.

 

Unterlagerungen erkennen

Bestimmt kommen dir diese kleinen, weißlich-schimmernden Knubbel auf der Haut bekannt vor, die man besonders bei direktem Lichteinfall erkennen kann.

Unterlagerungen sind nichts anderes als Talgeinlagerungen unter der Haut.

In der Dermatologie spricht man auch von geschlossenen Komedonen.

Im Gegensatz zu den offenen Komedonen (was du umgangssprachlich als Mitesser kennst), erkennt man Unterlagerungen vor allem daran, dass sie nicht den typischen „schwarzen Kopf“ in der Mitte haben.

Trotzdem sind sowohl Mitesser als auch Unterlagerungen „artverwandt“.

 

Mehr als nur Talgeinlagerungen

Unterlagerungen stören das Hautbild – ebenmäßig ist einfach anders. Ohne sie sieht deine Haut makelloser und einfach besser aus.

Vor allem aber können durch Unterlagerungen auch Pickeln und Entzündungen entstehen, da sich in der verschlossenen Hautpore der Druck nicht nach außen hin abbauen kann. Es entstehen unschöne Rötungen und bei sehr tiefen Entzündungen sogar Vernarbungen.

Zahlreiche Unterlagerungen können bereits der Vorbote für eine Akne sein.

Zudem erweitert die Talgstauung auch die Pore. Wer wirklich dauerhaft viele Unterlagerungen oder Mitesser hat, hat meist auch erweiterte Poren – und wer will schon gerne eine großporige Haut haben?

 

Den Übeltätern auf der Spur

In unseren Poren wird Tag für Tag Talg produziert, der dann eigentlich nach außen abfließen sollte.

Das ist auch gut so – der Talg schützt unsere Haut und macht sie weich und geschmeidig.

Ist das Abfließen des Talgs allerdings durch verschiedene Gründe behindert, staut sich der Talg in der Pore und kann nicht entweichen.

Durch die Ansammlung von Talg und abgestorbenen Hautzellen bildet sich zwangsläufig ein kleiner Knubbel: die für dich dann sichtbare Unterlagerung.

 

Gründe für die Entstehung von Unterlagerungen gibt es viele

 

Grund 1: Unterlagerung durch übermäßige Talgproduktion.

Die Haut produziert übermäßig viel Talg. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Poren verstopfen können, ist dadurch schon erhöht. Dies alleine führt zwar noch nicht zur Unterlagerung, begünstigt aber die Entstehung. Überschüssiger Talg fördert auch die Entstehungen von Bakterien und damit Entzündungen.

Lösung:

  • 2x täglich sanft reinigen (zu starke Reinigungsprodukte führen zu einem Feuchtigkeitsmangel, siehe Punkt 3)
  • Benzoylperoxid wirkt sowohl talg-regulierend als auch antibakteriell

 

Grund 2: Unterlagerung durch übermäßige Verhornung der Haut:

Unsere Haut erneuert sich regelmäßig, wobei die alte Hornsubstanz von der Haut abgestoßen wird. Ist dieser Abschuppungsprozess durch eine übermäßige Verhornung gestört (Hornsubstanz löst sich nicht richtig), verstopfen die Poren und der Talg kann nicht mehr austreten. In der Dermatologie als Hyperkeratose bekannt.

Lösung:

  • regelmäßige Peelings (wobei vor allem enzymatische und chemische Peelings wie PHA in Frage kommen, damit keine Schmierinfektionen enstehen)
  • Inhaltsstoffe, die eine schälende Wirkung besitzen (Retinol, Salicylsäure)

 

Grund 3: Unterlagerung durch Feuchtigkeitsmangel:

Fehlt der Haut die notwendige Feuchtigkeit, bilden Talg und Hornsubstanz feste „Propfen“. Diese sind so dickflüssig und fest, dass sie nicht aus der Pore entweichen können. Auch hier verstopft die Pore und der Talg staut sich. Hier kannst du herausfinden, ob du feuchtigkeitsarme Haut hast.

Lösung:

  • feuchtigkeitsbindende Substanzen wie NMF-Faktoren und Hyaluronsäure versorgen die Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit

 

Fazit

Sie sind nicht schön und stören – die Haut sieht mit Unterlagerungen nie ebenmäßig aus.

Mit dem richtigen Wissen, welches ihr nun habt, könnt ihr aber ganz effektiv vorgehen.

Neben einer regelmäßigen, sanften Reinigung sind besonders die Wirkstoffe Benzoylperoxid, Retinol oder Säuren wie PHA, AHA oder Salicylsäure wirksam gegen lästige Unterlagerungen.

Aber nun zu euch: was ist eure Wunderwaffe gegen Unterlagerungen?

 

Quelle

Therapie der Akne

Unreine Haut?

Eine unebenmäßige Haut mit Unreinheiten, Unterlagerungen und Rötungen kann sehr belasten.

Die Lösung: hocheffektive Produkte, die genau auf die Ursachen deiner unreinen Haut eingehen.

Ich habe genau solche Produkte entwickelt, für strahlende und reine Haut. Damit du dich auch ohne Make-up wohlfühlst.

  • Innovative Anwendung als 8-wöchige Intensivbehandlung (inkl. Ultraschall)
  • Hochkonzentrierte Wirkstoffe
  • Clean Beauty, komplett vegan und nachhaltig

Wunderwirkstoffe: Hyaluronsäure

Wunderwirkstoff Hyaluronsäure

Nur 1 Gramm dieses Wunderwirkstoffs ist in der Lage, ganze 6 Liter Wasser an sich binden.

Es gibt kaum einen Inhaltsstoff der so effektiv ist: Hyaluronsäure in Kosmetik.

Heute erkläre ich dir, was genau dieser Wunderwirkstoff für dich tun kann und wie du ihn bestmöglich in deiner Hautpflege einsetzten kannst.

 

Was ist Hyaluronsäure?

Du kennst diesen Wirkstoff wahrscheinlich entweder als Filler durch die Injektion beim Arzt oder zum Auftragen in Form von Hyaluronsäure-Creme oder -serum.

Was du aber vielleicht nicht weißt: Hyaluronsäure ist auch ein natürlicher und sehr wichtiger Bestandteil unseres Körpers, besonders unserer Haut.

50 % des gesamten Hyaluronsäuregehalts unseres Körpers befindet sich in Dermis und Epidermis (mittlere und oberste Hautschicht).

Der Name Hyaluronsäure leitet sich von griechischen Wort hyaloid („gläsern“) und dem enthaltenen Bestandteil Glucuronsäure ab.

Als Gelbildner unserer extrazellulären Matrix sorgt Hyaluronsäure unter anderem für Feuchtigkeitsspeicherung und Volumen in der Dermis.

Das funktioniert durch die negativen Ladungen innerhalb des Moleküls: diese stoßen sich ab und führen zu einem „knäulen“. In diesen Hohlräume können, vergleichbar mit einem vollgesogenen Schwamm, große Mengen an Wasser eingelagert werden.

 

Das tut Hyaluronsäure alles für deine Haut

Nur 1 Gramm ist in der Lage, unglaubliche 6 Liter Wasser an sich binden.

Dein Augapfel beispielsweise besteht zu 2% aus HS mit bis 98% gebundenem Wasser.

Das zeigt auch das enorme Potenzial von Hyaluronsäure in Kosmetik und Hautpflege.

Das hohe Wasserbindevermögen sorgt für die Hydratation der Haut: Hyaluronate geben ihren Hydratmantel erst nach ca. sechs Stunden ab und sind damit sehr effektive Befeuchter.

Studien konnten feststellen, dass Hyaluronsäure auch die Fibroblasten in den unteren Hautschichten stimuliert. Die Neubildung von Kollagen und Elastin wird demnach angeregt und das Hautgerüst in Aufbau und Stabilisierung unterstützt.

Zusätzlich wirkt HS hautglättend, leicht filmbildend und schützend. Feine Fältchen werden durch die Verwendung sichtbar gemildert.

Die Verträglichkeit ist sehr hoch, da es sich bei der Ursprungsform um eine körpereigene Kohlenwasserstoffverbindung handelt. Allergien oder Unverträglichkeiten gegen die heute verwendete Hyaluronsäure sind praktisch nicht bekannt.

 

Nicht jede Hyaluronsäure ist gleichgut geeignet.

Hyaluronsäure ist nicht gleich Hyaluronsäure.

Unterschieden wird in der Kosmetikindustrie vor allem zwischen den unterschiedlichen Größen der Moleküle.

 

Große (hochmolekulare) Moleküle

Diese Art wird am häufigsten eingesetzt. Durch die Größe des Moleküls kann die Hyaluronsäure nicht in die Haut penetrieren (eindringen).

Trotzdem wirkt sie filmbildend, feuchtigkeitsbewahrend und schützend- ebend nur auf der Hautoberfläche.

Der Effekt bleibt, da auf der Oberfläche, nur kurzfristig erhalten.

Große Moleküle sind deutlich günstiger als die niedermolekulare Variante.

 

Kleine (niedermolekulare) Moleküle, auch Hyaluronsäure Fragmente (HAF) genannt

Diese Moleküle sind besonders klein (unter 25.000 Dalton) und damit in der Lage in die Hautschichten einzudringen. Dort docken sie an die Rezeptoren der Zellen und erhöhen die eigene Hyaluronsäureproduktion.

Für anti-aging ist diese Art der Hyaluronsäure besser geeignet, denn durch die tiefer im Gewebe gebundene Feuchtigkeit wirkt die Haut straff und prall. Sogar feine Fältchen können so „aufgepolstert“ werden.

Niedermolekulare Hyaluronsäure wird meist in höherpreisigen Produkten verwendet, da sie teurer ist.

 

So wird Hyaluronsäure in Kosmetik am besten eingesetzt

Mit steigendem Alter sinkt, wie so vieles, auch unser hauteigener Hyaluronsäuregehalt allmählich ab.

Während der Gehalt bei 19 – 47-Jährigen noch 0,33% beträgt, sinkt er bei 60-Jährigen auf 0,015% und bei 70-Jährigen sogar auf nur noch 0,007%. Im Vergleich zu einer 19jährigen hat eine 70jährige Frau damit eine um 98% geringere HS-Konzentration.

Folge ist ein verringertes Feuchtigkeitsbindevermögen, welches zu trockener, rauer Haut, dem Einsinken der Hornschicht (Stratum corneum) und verminderter Elastizität und Spannkraft führt. Sichtbar werden vor allem unliebsame Falten.

Hyaluronsäure wurde in die Beitragsserie „Wunderwirkstoffe“ aufgenommen. Nicht zu unrecht: Hyaluronsäure kann wirklich bei jedem Hauttyp und für jedes Alter eingesetzt werden.

Für junge Haut ist besonders die schützende Filmbildung der hochmolekularen Hyaluronsäure interessant. Diese schützt präventiv vor Austrocknung und verhindert, dass zuviel Feuchtigkeit verdunstet. Die Haut wird zuverlässig mit Feuchtigkeit versorgt. Feuchtigkeitsarme Haut ist sehr weit verbreitet: einen Tipp von mir, wie du erkennst ob du auch betroffen bist, findest du zusätzlich auf kaufberater.io.

Für anti-aging Zwecke hat sich die niedermolekulare Hyaluronsäure bewährt: diese dringt in die Haut ein und bindet dort die Feuchtigkeit, was zur Minimierung von feinen Fältchen führt und die Haut nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt. Zudem wird die eigene HS-Produktion gesteigert.

Besonders eine stark ausgetrocknete Haut mit gestörter Barriereschicht kann von Hyaluronsäure stark profitieren.

Auch retardverkapselte Hyaluronsäure (Spheren) ist sehr effektiv: es wird eine Art Depot aufgebaut, welches über einen gewissen Zeitraum nach und nach an die Haut abgegeben wird.

Generell kann gesagt werden, dass die Verfügbarkeit in Gelen, Ampullen und wässrigen Seren größer ist als in reichhaltigen Cremes, daher sollte man sie bevorzugt durch diese verwenden.

 

Wie wichtig ist die %-Zahl wirklich?

Je mehr desto besser – das könnte man meinen. Und auch die Hersteller von Hyaluronsäure Produkten werben gerne mit Konzentration von 10% und 20%.

Hierbei handelt es sich dann allerdings schon um eine Mischung zum Hyaluronsäure-Gel (Hyaluronsäure und Wasser zusammen).

In der Regel enthalten diese Gel nicht mehr als 1 % Trockensubstanz, d.h. eine eigentliche Hyaluronsäurekonzentration von 0,1% – 0,2%.

 

Fazit

Ein Inhaltsstoff, den man unbedingt für sich entdecken muss.

Die zahlreichen Vorteile der Verwendung von Hyaluronsäure in Kosmetik fassen wir kurz zusammen:

  • bindet intensiv Feuchtigkeit, für gut versorgte Haut
  • wirkt ausgleichend auf Hyaluronsäurespiegel
  • fördert gesunde, feste Haut
  • unterstützt die Stärkung der elastischen Kollagenfasern
  • verlangsamt Alterungsprozess der Haut
  • reduziert Fältchenbildung
  • wirkt glättend, Haut fühlt sich zarter und glatter an
  • sehr hohe Verträglichkeit da körpereigene Substanz
  • gegen Volumenverlust in der Dermis
  • kann bei jedem Hauttyp und jedem Alter eingesetzt werden.

Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Wunderwirkstoff Hyaluronsäure gemacht?

 

Quellen:

Olionatura

Studie „The role of the conformational profile of polysaccharides on skin penetration“

Kosmetische Praxis 2008 (4), 16-18 „Hyaluronsäure – ein legendärer Wirkstoff“

Studie „Efficacy of cream-based novel formulations of hyaluronic acid of different molecular weights in anti-wrinkle treatment.“

PTA Forum

Unterstütze deine Haut mit diesem simplen Ritual bei der Gesichtsreinigung

Einfaches Ritual für die Gesichtsreinigung

Manche Dinge sind so simpel.

Und doch ist es manchmal das Simple, das ohne großen Aufwand besonders effektiv wirkt.

So auch dieses einfache Ritual, der sich wirklich direkt in die Tat umsetzen lässt: ab sofort immer lauwarmes Wasser für die Gesichtsreinigung verwenden.

 

Warum lauwarmes Wasser bei der Gesichtsreinigung?

Jede Reinigung der Haut, besonders die mit Tensiden oder waschaktiven Substanzen, setzt dem Hydro-Lipidmantel (unserem besten, hauteigenen Schutzmechanismus) zu.

So braucht die Haut nach der Reinigung eine gewisse Zeit, um sich wieder zu regenerieren und zu schützen. In dieser Zeit ist die Haut empfindlicher gegenüber Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung und Bakterien.

 

Lauwarmes Wasser vitalisiert

Nicht zu warm, nicht zu heiß – die sanfte Wärme des lauwarmen Wassers sorgt dafür, dass die Poren mehr Sekret abgeben.

Die Poren werden also leicht in ihrer Tätigkeit angeregt und produzieren dadurch mehr Feuchtigkeit und Lipide als sonst. Genug, um Defizite im Hydro-Lipidmantel auszugleichen.

Dadurch schließen sich Lücken im Schutzmantel der Haut, die durch die Gesichtsreinigung entstanden sind, wieder.

 

Extrem hilfreich bei empfindlicher Haut und Unterlagerungen

Auch wenn man bei eher unreiner Haut grundsätzlich eine Anregung vermeiden möchte, ist dieses Ritual perfekt für diesen Hauttypen geeignet.

Die hauteigenen Fette verflüssigen sich durch Wärme. Dadurch werden sie fluider, können besser abfließen und verstopfen nicht die Poren der Haut.

Das schützt zusätzlich vor Unterlagerungen und Mitessern und letztendlich somit auch vor lästigen Unreinheiten.

Vorstellen kann man sich das wie bei Butter, die im Kühlschrank fest ist und im Sommer auf dem Küchentisch flüssig wird.

Aber auch empfindliche und regenerationsbedürftige Haut profitiert stark von der Tatsache, dass der Hydro-Lipidmantel die Haut nach der Gesichtsreinigung schneller wieder schützt.

 

Fazit

Lauwarmes Wasser bringt jedem Hauttyp, auch den komplizierteren wie empfindlich oder unrein, bei der Gesichtsreinigung nur Vorteile.

Es ist ein absolut einfaches Ritual, was ohne große Umstände und Kosten in den Alltag integriert werden kann.

PS: Sowie lauwarmes Wasser die Regeneration anregt, stoppt kaltes Wasser diese. Die Drüsen geben durch die Kälte weniger Sekret ab, die Fette sind kompakter (weniger flüssig) und können dadurch schlechter abfließen.