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Sarah White

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Inhaltsstoffe unter der Lupe: Silikone in Kosmetik

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Silikone sind in zahlreichen Pflegeprodukten enthalten. Kaum ein Produkt kommt noch ohne aus – schließlich ist das Gefühl auf der Haut super und genau das ist entscheidend, oder nicht? Ich erkläre dir, welche Auswirkungen die Verwendung von Silikonen in Kosmetik hat.

Inhalt

Die einen lieben sie, die anderen meiden sie: Kaum ein Inhaltsstoff wird so kontrovers diskutiert wie Silikone in Kosmetik. Viele Hautpflegeprodukte kommen ohne nicht mehr aus – schließlich ist das Gefühl auf der Haut super. Und das ist doch entscheidend, oder etwa nicht?

In diesem Artikel werde ich dir ein möglichst umfassendes Bild zum Thema Silikone in Hautpflege liefern. Am Ende mit einem persönlichen Rat.

Silikone in Kosmetik: ein Grund zur Sorge?

Negative Stimmen zu Silikonen gibt es einige. Hier einige beliebte Beispiele:

• Es lässt die Haut nicht mehr atmen
• Es ist wie Plastik
• Es trocknet die Haut unter dem Silikonfilm aus

Das sind nur einige Beispiele. Aber ist etwas dran an diesen Behauptungen? Musst du besorgt sein, wenn du Silikone in Kosmetik verwendest?

Silikone in Kosmetik

Silikone werden in unterschiedlichsten Kosmetika für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt: Cremes, Sonnenschutz, Primer, Make-up, Haarschutz und viele weitere Produkte.

In diesem Artikel konzentriere ich mich ausschließlich auf Silikonöle in Hautpflege. Also solchen Produkten, die deine Haut pflegen sollen, wie Seren oder Cremes.

Genau für diesen Einsatzzweck möchte ich dir ein möglichst umfassendes Bild liefern. Am Ende mit meiner persönlichen Beurteilung zur Verwendung von Silikonen in Kosmetik.

Was sind Silikone?

Zuallererst: Was sind Silikone überhaupt? Silikone sind synthetisch hergestellte Polymere, die aus fein gemahlenem Silicium (Si) und Methylchlorid (CH3Cl) hergestellt werden.

Silicium, Element 14 des Periodensystems, kommt in der Natur nur gebunden vor. Etwa 25% der Erdkruste besteht aus Silicium. Mittels extrem hoher Temperaturen von 1700 Grad Celcius wird aus Quarz das Silicium extrahiert.

Durch die sogenannte Müller-Rochow-Synthese wird dann aus Methylchlorid und Silicium, mittels Kupferkatalyst und Temperaturen von 300 Grad Celcius, das eigentliche Silikon. Hauptsächlich entstehen dabei Dimethyldichlorosilane.

Über unterschiedliche Verfahren zur Weiterverarbeitung können so eine Vielzahl an Silikonen für Industrie und Kosmetik, wie z.B. Dimethicone, hergestellt werden.

Es gibt nicht „das eine Silikon“. Die unzähligen Arten von Silikonen haben eine ganze Reihe an Eigenschaften: von fest über flüssig, beständig oder flüchtig, wasserlöslich oder unlöslich – es existiert eine enorme Bandbreite an Silikonen. Nicht zuletzt deswegen werden sie auch für viele Alltagsgegenstände genutzt.

Woran kann ich Silikone erkennen?

Silikone in Kosmetikprodukten haben in der INCI-Liste meist die Endung „-one“ oder „-ane“. Die häufigsten Silikone sind Dimethicone, Methicone, Polysiloxane oder Cyclomethicone.

Je weiter vorne der Inhaltsstoff in der INCI-Liste erscheint, desto mehr davon ist prozentual im Produkt enthalten.

Darum sind Silikone so beliebt​

Silikone aus dem Alltag unterscheiden sich deutlich von Silikonen in Kosmetik, auch wenn die Ausgangsstoffe identisch sind.

In Kosmetik werden Silikone genutzt, um Öle zu ersetzen oder zu ergänzen. Sie haben den Charakter von Ölen, sind also eher dickflüssig und wasserunlöslich.

Dimethicone ist ein häufiges Silikon

Warum ersetzen sie Öle?

Sie verbessern die Haptik des Produkts – also wie sich dein Produkt beim Auftragen anfühlt. Produkte mit Silikonen fühlen sich leichter an, verteilen sich angenehmer und hinterlassen ein optisch ebenmäßigeres Hautbild. Wegen ihrer filmbildenden Eigenschaften legen sie sich wie ein leichter Film auf die Haut. Diese ummantelnde Schicht minimiert die Verdunstung von Feuchtigkeit der Haut. Silikone sollen also dazu beitragen, dass der Feuchtigkeitsverlust (TEWL) der Haut sinkt. Dazu komme ich aber gleich noch im Detail.

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Gründe, warum Silikone gerne verwendet werden:

Hautgefühl

Kennst du diesen Wow-Effekt, wenn du ein Produkt zum ersten Mal verwendest und deine Haut sich sofort seidig, gepflegt und zart anfühlt? Der Grund dafür ist nicht die direkte Verbesserung deiner Haut, sondern oft das ummantelnde Silikon. Dieser Effekt ist leider nur temporär und geht bei der nächsten Hautreinigung wieder verloren.

Auffüllung und Lichtbrechung

Silikone schaffen es, sofort sichtbar Ergebnisse auf deiner Haut zu erzielen: kleine Makel wie Unebenheiten und Fältchen werden durch den Silikonfilm aufgefüllt. Bestimmte Silikone brechen das Licht anders, die Haut wirkt dadurch zusätzlich makelloser und ebenmäßiger. Das ist der Grund, warum die meisten Primer für die Haut primär aus Silikonölen bestehen. Auch dieser Effekt ist temporär und nach Abreinigung des Produkts wieder weg.

Okklusive Wirkung

Durch die ummantelnde Wirkung von Silikonen in Kosmetik kommt es zu einem okklusiven Effekt auf der Haut. Es kann weniger Feuchtigkeit von der Haut verdunsten, sie bleibt länger mit Feuchtigkeit versorgt. Die oberste Hautschicht kann leicht aufquellen, wodurch feine Fältchen weniger tief wirken. Der okklusive Effekt von Silikonen ist, verglichen mit anderen Inhaltsstoffen, aber nicht der Bedeutendste. Wichtig auch: der Silikonfilm der Haut ist durchlässig für Sauerstoff – anders als das häufig behauptet wird.

Verträglichkeit

Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Silikon sind sehr selten. Das liegt daran, dass Silikone biotechnologisch unter reinsten Bedingungen hergestellt werden können. Silikonöle kommen daher auch in medizinischen Salben und Narbencremes zum Einsatz. Sie sind generell äußerst verträglich, ein absoluter Pluspunkt.

Vorteile für Hersteller

Natürlich hat auch der Hersteller ein paar Vorteile, wenn er Silikone verwendet:

Die meisten Silikonöle sind, verglichen mit natürlichen Ölen, günstig. Daher ersetzen sie oft natürlich gewonnene oder hautidentische Öle. Gründe für Preisunterschiede liegen in der Herstellung. Silikone lassen sich einfacher produzieren und die Ausgangsmaterialien sind gut verfügbar. Bei einigen pflanzlichen Ölen ist das nicht der Fall – hier werden große Mengen Rohstoff benötigt, um nur kleine Mengen Öl zu gewinnen. Dies wirkt sich natürlich auf den Preis aus. Beispiel: Arganöl, welches aus den Kernen des Arganbaums gewonnen wird und dadurch nur in kleineren Mengen produziert werden kann.

Silikone sind unkompliziert in der Verarbeitung: sie vertragen sowohl hohe als auch niedrige Temperaturen und pH-Wert Schwankungen. Sie verhalten sich neutral gegenüber den meisten Wirkstoffen, auch sehr anspruchsvollen. Die Entwicklung eines Produkts wird durch diese Vorteile beschleunigt, das fertige Produkt ist zusätzlich stabiler. Phasentrennungen, mikrobielle Probleme oder unerwünschte Interaktionen zwischen unterschiedlichen Substanzen im Produkt sind seltener.

Silikone sind außerdem farblos, geruch- und geschmacklos und dadurch sehr neutral. Mit Silikonen in der Formulierung kann der Hersteller nur wenig falsch machen und das Produkt „gelingt“ trotzdem.

Silikone in Kosmetik oxidieren nicht wie natürliche Öle. Sie werden weniger ranzig, sind länger haltbar und sorgen dafür, dass auch das Produkt länger haltbar bleibt. Diese Haltbarkeit hat viele Vorteile: es können größere Mengen eingekauft werden, der Rohstoff kann lange eingesetzt werden und auch die fertigen Produkte werden in ihrer Haltbarkeit verbessert.

Von sehr flüchtigen, leichten Silikonen über schwere Varianten – es gibt für jeden Wunsch das passende Silikon. Das Produkt kann also genau an den Anforderungen des Markts angepasst werden, in Haptik (Hautgefühl) und Optik.

Die Kehrseite: Effekte auf Umwelt und co.

Wie alles im Leben ist nichts ohne Nachteil. Auch bei Silikonen in Kosmetik gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Silikone zur Hautpflege

Auswirkungen auf die Umwelt

Silikone sind biologisch nur schwer abbaubar. Sie sind zwar, im Gegensatz zu einem weit verbreitetem Mythos, kein Plastik – aber das bedeutet nicht, dass Silikone dadurch umweltfreundlich sind.

Viele Jahre galten sie als neutral für Umwelt und Gesundheit. Allerdings wurden in den letzten Jahren viele Studien vorangetrieben, die bedenkliche Auswirkungen von Silikonen auf die Umwelt zeigen.

Nach dem Abwaschen gelangt ein großer Teil der Silikone ins Grundwasser, sammelt sich an und lässt sich nur schwer abbauen. Silikone ließen sich bereits im Blutplasma von Fischen, Säugetieren und Vögeln nachweisen. Der Prozess dahinter ist noch nicht gänzlich verstanden. Es wird aber vermutet, dass die lipophilen Silikone sich im Fettgewebe ansammeln.

Bestimmte Arten von Silikonen wurden genau aus diesem Grund bereits aus Kosmetikprodukten verbannt (die zyklischen Silikone D4 oder D5). Die Auswirkungen auf die Umwelt sind noch nicht vollumfassend verstanden und unterscheiden sich offensichtlich auch je nach Typ Silikon.

Fakt ist aber: Silikone in Hautpflege haben am Gesamtanteil aller eingesetzten Silikone bedeutenden Einfluss auf die Umwelt.

Keine Pflegeeffekte

Silikone haben, isoliert betrachtet, keinen Pflegeeffekt auf der Haut. Erst durch Zusatzstoffe im Produkt wird der Effekt von Silikonen spürbar. Trägst du zum Beispiel ein feuchtigkeitsspendendes Serum auf, kann das Silikon die Verdunstung dieser Feuchtigkeit vermindern. Allerdings gibt es andere Wirkstoffe, die das ähnlich gut wie Silikon können.

Keine Verstoffwechselung auf der Haut

Aufgetragene Silikone bleiben auf der Haut nahezu unverändert so, bis du sie wieder abwäscht. Denn sie werden von der Haut nicht verstoffwechselt – ganz im Gegensatz zu natürlichen Ölen oder hautidentischen Lipiden. Letztere können nämlich enzymatisch gespalten werden. Dadurch entstehen Substanzen, die von deiner Haut genutzt werden können. Zum Beispiel um die Hautbarriere zu stärken, den Hautschutzmantel zu unterstützen oder deine Haut zu nähren.

Silikone besitzen diese physiologische Komponente nicht. Du wäscht sie nach dem Aufragen bei der nächsten Hautreinigung im Grunde genommen einfach wieder ab.

Das führt auch zu folgendem Effekt: nach der Hautreinigung spannt die Haut wieder, wie vor Auftragen des Produkts. Denn der eigentlich Grund für die mangelnde Feuchtigkeit wurde alleine durch das Silikon ja nicht behoben. Silikone führen mit ihrem leichten bis mittleren okklusiven Effekt auch zu einem leichten Aufquellen der obersten Hautschicht, wodurch nach Entfernung ggf. wieder mehr Feuchtigkeit verdunsten kann.

Ausnahmen bilden flüchtige Silikone, die zu einem Großteil verdunsten. Diese werden vor allem aber dazu eingesetzt, dass das Produkt sich beim Auftragen besser verteilen lässt. Flüchtig bedeutet übrigens nicht, dass diese Form von Silikon nicht auch ins Grundwasser gelangt. Auswirkungen auf die Umwelt sind also weiterhin vorhanden.

Fazit

Was ist das Fazit nach all diesen Informationen? Sind Silikone in Kosmetik empfehlenswert oder nicht?

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Die Fakten

Silikone in Kosmetik haben einen schlechten Ruf – meistens aber aus den falschen Gründen. Neutral betrachtet fügen sie der Haut, nach aktuellem Stand der Forschung, keinen Schaden zu. Viele gängige Behauptungen sind ganz klar widerlegt (einige davon findest du im FAQ weiter unten).

Noch vor wenigen Jahren wurden allerdings Silikone in Kosmetikprodukten eingesetzt, die mittlerweile verboten sind- denn diese hatten sich als schädlich für den Körper erwiesen. Ob in Zukunft noch weitere Silikonarten hinzukommen, hängt von den Erkenntnissen aus Studien und Forschung ab. Die Arten von Silikonen, die sich als schädlich erwiesen haben, sind seit ein paar Jahren nicht mehr in Kosmetikprodukten zugelassen.

Meine Beurteilung

Ich persönlich meide Silikone. Und das hat mehrere Gründe.

Zuallererst bin ich kein Freund von Inhaltsstoffen, die nicht der Physiologie der Haut entsprechen. Hautpflege hat für mich das Ziel, die Haut gezielt in ihren Funktionen zu unterstützen. Daher nutze ich lieber hautidentische Stoffe oder solche, welche von der Haut verstoffwechselt werden können. Silikone sind weder physiologisch noch haben sie alleine eine nennenswerte Wirkung. Warum soll ich einen Stoff verwenden, der nahezu unverändert bei der nächsten Reinigung wieder abgespült wird?

Anmerkung: Natürlich sind immer Inhaltsstoffe im Produkt, die nicht nur der Hautpflege dienen, wie Konservierungsstoffe, Gelbildner etc. Je geringer der Anteil im Produkt aber ausfallen kann, umso besser.

Einige Cremes bestehen zum Großteil eben nur aus Silikon. Und das halte ich für überflüssig. Es ärgert mich sogar: vor allem wenn Hersteller mit kostbaren Ölen werben, diese in der INCI-Liste aber nur in Spuren zu finden sind und stattdessen Silikone an erster Stelle des Produkts stehen.

Ein weiterer Grund dafür, Silikone in Kosmetik zu hinterfragen: Sie führen dazu, dass du einen falschen Eindruck über den Zustand deiner Haut bekommst. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen vergleichbaren Inhaltsstoff, der die Haut so geschmeidig und ebenmäßig erscheinen lässt. Natürlich fühlt sich das toll an. Aber dadurch werden die Zeichen deiner Haut eben auch maskiert. Statt an den eigentlichen Wurzeln deiner Hautprobleme zu arbeiten, sorgen Silikone für ein verschleiern dieser.

Mit Silikonen in deiner Hautpflege wirkt deine Haut direkt, als wäre sie gut versorgt. Das ist sie aber nicht unbedingt: besonders wenn deine Haut nach der Reinigung doch wieder spannt, diese sich rau und feuchtigkeitsarm anfühlt. Die eigentlichen Bedürfnisse deiner Haut werden durch das Silikon alleine nicht behandelt.

Dazu kommt die Umweltproblematik. Auch wenn Silikone zu einer unvergleichbaren Sensorik eines Produkts führen: ist es das wirklich wert, wenn es adäquate Alternativen gibt? Mittlerweile existiert eine ganze Bandbreite an tollen Neutralölen mit leichtem Hautgefühl. Noch nicht 100% mit dem Hautgefühl von Silikonen gleichzusetzen – aber neuartige Öle kommen dem immer näher und das bei nachhaltiger, umweltfreundlicher Produktion.

FAQ - Häufige Fragen zu Silikonen

Es gibt zahlreiche Formen von Silikonen. Verschiedene Silikone unterscheiden sich in ihrer chemischen Struktur, erkennbar an Unterschieden in Viskosität und Volatilität. Silikone können also dünnflüssig, dickflüssig und zäh sein. Sie können beständig sein oder kurz nach dem Auftragen von der Haut verdunsten. Die große Bandbreite an Silikonen ermöglicht es Herstellern, das Produkt perfekt an die Anforderungen des Markts anzupassen.

Nach dem Auftragen legen sich Silikone wie ein feiner Film auf die Haut. Dadurch reduzieren sie die Verdunstung von Feuchtigkeit, füllen feine Fältchen optisch auf und reflektieren das Licht. Die Haut wirkt so ebenmäßiger. Die Effekte sind temporär, Silikone werden bei der nächsten Hautreinigung nahezu unverändert wieder abgewaschen.

Nein, Silikone sind kein Plastik. Diese Behauptung beruht darauf, dass Silikone im Alltag ähnliche Eigenschaften wie Plastik aufweisen. Silikone aus dem Alltag (z.B. in Backformen) unterscheiden sich von Silikonölen, welche in Kosmetik eingesetzt werden.

Wasserlösliche Silikone sind solche, die mit Polyethylenen (PEGs) oder Fettsäuren angereichert wurden. Dadurch ist es möglich, dass sich die sonst fettlöslichen Silikone mit Wasser abwaschen lassen und nicht nur mit Tensiden.  

Nein, nach jetztigem Forschungsstand sind Silikone nicht schädlich. Varianten, welche sich als schädlich für den Körper herausgestellt haben, sind mittlerweile verboten. 

Ob die Liste mit potenziell schädlichen Silikonen erweitert werden muss, bleibt abzuwarten.

Silikone gelten als bioakkumulierend, sie reichern sich also in der Umwelt an und lassen sich nur schwer abbauen. Das gilt auch für flüchtige, volatile Silikone, welche nach dem Auftragen auf der Haut größtenteils verdunsten sollen.

Nein, Silikone selber sind nicht komedogen. Sie stehen also nicht in Verdacht Mitesser und Unreinheiten zu fördern.

Allerdings können Silikone die Komedogenität anderer Wirkstoffe im Produkt beeinflussen – das könnte indirekt doch Einfluss auf das Hautbild haben. Entscheidend ist also die Gesamtzusammensetzung des Produkts.

Quellen

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13 Kommentare

  1. Avatar

    Ich habe verschiedene Meinungen über Silikon gehört und möchte gerne mehr darüber erfahren. Daher bin ich auf deinen Beitrag gestoßen und finde deine Bemerkungen sehr interessant! Ich habe jetzt einen guten Überblick über das Thema bekommen. Danke!

  2. Avatar

    Guten Abend Sarah,

    ich habe mir eben die Seite von Beyer und Söhne angeschaut. Genau so etwas habe ich gesucht! Vielen Dank für den (Geheim-)Tip! Irgendwie scheint man ja wirklich auf absolute Nischen-Marken ausweichen zu müssen um eine Creme zu bekommen, welche ganz ohne diese billigen Industrie-Inhaltsstoffe hergestellt wird. Ich habe mir gleich 2 Testgrößen für verschiedene Hauttypen bestellt – in zwei bis drei Wochen werde ich Dir berichten :-)

    Bis dahin, liebe Grüße, Tina

    • Avatar

      Hallo Sarah,

      Dein Tip war wirklich klasse! Ich habe die Creme jetzt 2 Wochen getestet und kann sagen, daß sie prima bei meiner eher trockenen Haut ist. Eine sehr gute Alternative wenn man eine Creme ohne Silikon,Duftstoffe etc. sucht.

      Liebe Grüße, Tina

  3. Avatar

    Hallo Sarah,

    ich suche eine Creme die die Haut gut durchfeuchtet und auch ein wenig anti-aging Eigenschaften hat . Die Vichycreme habe ich benutzt weil sie sich gut bei trockenerHaut anfühlt. Allerdings enthalten diese Cremes (z.B. Idealia Skin Sleep) halt auch Silikone, die ich künftig gerne vermeiden würde. Toll fände ich deshalb eine Creme die frei von PEGs, Silikon und weitgehend künstlichen Duftstoffen usw. ist. Gibt es so etwas überhaupt?

    Lieber Gruß, Tina

    • Sarah White

      Guten Abend Tina,

      es gibt leider wirklich wenige Marken, die konsequent auf diese Inhaltsstoffe verzichten.

      Beyer & Söhne tut das zum Beispiel. Sie verwenden keine PEGs, Silikone, Alkohole usw. sondern setzen hauptsächlich hautidentische Inhaltsstoffe ein. Das ist besonders empfehlenswert für jede Haut.

      Kombiniert man eine solche Creme mit einem guten anti-aging Serum (z.B. von Bakel) hat man schon ein gutes Pflegeprogramm.

      Liebe Grüße

      Sarah

  4. Avatar

    Hallo Sarah,
    Ich benutze bislang Produkte von Vichy, aber dank Deines Ratgebers musste ich feststellen, daß die gar nicht so toll und natürlich sind. Jetzt bin ich auf der Suche nach einer silikonfreien Alternative auf die Produkte von REN Skincare gestossen. Ich habe sie noch nicht ausprobiert. Was hälst Du von der Ren-Kosmetik?
    Lieber Gruß, Tina

    • Sarah White

      Hallo liebe Tina,

      bitte entschuldige die verspätete Antwort – dein Kommentar wurde mir witzigerweise erst jetzt angezeigt.

      Vichy Produkte sind in der Regel ziemlich verträglich. Hast du diese verwendet, weil du empfindliche Haut hast?

      Ren Skincare kenne ich, habe ich persönlich aber noch nicht getestet. Die Produkte machen erstmal einen guten Eindruck.

      Die Duftstoffe stören (die selbst in Produkten gegen empfindliche Haut enthalten sind). Solltest du also empfindliche oder irritierte Haut haben, würde ich abraten.

      Welches „Pflegeziel“ hast du denn genau? Anti-aging, reinere oder widerstandsfähigere Haut?

      Schönes Wochenende

      Sarah

  5. Avatar

    Hallo Sarah,

    das Olaplex kenne ich nicht. Ein wertvoller tipp :)
    Dem werde ich nachgehen.

    Film bilden an sich ist ja gut, aber das können auch andere okklusive Mittel.

    Gerade die Tatsache dass die obere Hautschicht aufquellen kann hat mich sehr ins Grübeln gebracht.

    Ich frage mich auch gerade warum wir alle unmengen in Tiefen Reparatur Pfege füs Harr investieren.
    a – es dingt nicht ein wegen silikonen
    b- haar lebt nicht – was soll da repariert werden?

    Das geht es dann wirklich nur ums gefühl und das aussehen. Totes kann man nicht nähren oder ?

    Ich grüße dich.

    • Sarah White

      Guten Morgen Juliana,

      genau! Filmbildung ist nur so lange gut, wie die Haut dadurch nicht dauerhauft aufquillt. Und wie du es sagst – das können auch ein Haufen anderer Inhaltstoffe, die die Haut aber auch gleichzeitig pflegen.

      Haar lebt zwar in dem Sinne nicht, man kann es aber trotzdem nähren. Der Hauptbestandteil (bis zu 90%) vom Haar ist Keratin. Mit zunehmender Zeit, z.B. je länger das Haar ist, aber auch durch physische und chemische Behandlungen wird Keratin ausgelagert. Die Schuppenschicht liegt auch nicht mehr glatt an.

      Dadurch können zusätzlich Feuchtigkeit (15%) und Lipide (5%) entweichen. Die Folge: das Haar ist nicht mehr glatt und seidig sondern wirkt trocken und porös.

      Nähren kann man also mit Keratin, Lipiden und Feuchtigkeit. Damit das Haar gesund aussieht und eben nicht bricht oder Spliss bekommt.

      Aus diesem Grund finde ich Olaxplex auch so toll.

      Liebe Grüße Sarah

  6. Avatar

    toll erklärt Sarah. ❤️
    Ich befinde mich was das angeht sehr im Zwiespalt.
    Auch in Sachen Haarpflege habe ich das Problem.
    Die enden sind voll mit Silikonen und sind irgendwann so abgedichtet das weder radikale noch Pflegestoffe eindringen können. Wie hältst du es denn damit ?

    • Sarah White

      Hallo liebe Juliane,

      vielen Dank für dein Lob :)

      Deinen Zwiespalt kann ich gut verstehen. Mir ging es auch immer ähnlich – vor allem weil man auf jeder Seite andere Meinungen liest.

      Wenn man sich mit Hautpflege und Inhaltsstoffen auseinander setzt, stellt man aber fest das Silikone wirklich nichts für die Haut tun außer einen Film zu bilden.

      Statt Silikonbomben zu verwenden nur damit sich die Haut gut anfühlt, sollte man lieber die Ursache für seine Hautprobleme finden. Die Haut ist immerhin ein wichtiges Stoffwechselorgan.

      Bei Haarpflege sehe ich das ein bisschen entspannter – ab und an nehme ich schon mal ein Haaröl mit Silikonen (aber nur für meine Spitzen). Hier mmacht es mir weniger aus, weil Haar im Grunde totes Gewebe ist. Wirklich gesund pflegen kann Silikon aber auch hier nicht und die Ursache lösen wir auch hier nicht.

      Kennst du Olaplex? Seit dem ich regelmäßig Olaplex für Kuren verwende, habe ich kaum Probleme mit strohigen und trockenen Haaren.

      Liebe Grüße Sarah

  7. Avatar

    Hallo Sarah,

    schöne Website hast du! Meiden tu ich Silikone schon eine ganze Weile. Ich hatte sogar die Befürchtung, dass ich davon kleine Pickel bekomme. Seit dem ich sie weglasse, ist es viel besser geworden.

    Gruß Rita

    • Sarah White

      Guten Abend Rita,

      das selbe konnte ich bei mir auch bemerken. Daher meide ich Silikone konsequent und seit dem habe ich kaum noch Unterlagerungen.

      Liebe Grüße Sarah


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