Trockene Haut pflegen kann eine richtige Herausforderung sein: trotz reichhaltiger Cremes neigt die Haut häufig weiterhin hartnäckig zu Spannungsgefühlen, Schuppungen, rauen Stellen bis hin zu Trockenheitsfältchen.
Und das hängt nicht zwangsläufig mit zu wenig Pflege zusammen, sondern mit einigen Besonderheiten der trockenen Haut.
In diesem Artikel möchte ich dir genau diese Besonderheiten vorstellen und zeige dir mit dem "2-Schichten-Prinzip" eine Möglichkeit, wie du deine trockene Haut besser in den Griff bekommst.
Trockene Haut ist nicht gleich trockene Haut
Wenn von „trockener Haut“ die Rede ist, wird häufig angenommen, dass jede trockene Haut dieselben Ursachen hat.
Tatsächlich können sich hinter dem Spannungsgefühl, rauen Hautstellen oder Schuppungen jedoch unterschiedliche Hauttypen- und zustände verbergen.
Lipidarm vs. dehydriert
Aus dermatologischer Sicht wird zwischen einer lipidarmen (trockenen) und einer feuchtigkeitsarmen (dehydrierten) Haut unterschieden. Während trockener Haut vor allem hauteigene Lipide fehlen, mangelt es feuchtigkeitsarmer Haut an Wasser in der Hornschicht. Beide Zustände können einzeln auftreten, kommen jedoch häufig gemeinsam vor.
Besonders bei lipidarmer Haut ist die Hautbarriere oft beeinträchtigt. Dadurch kann die Haut Feuchtigkeit schlechter speichern und verliert vermehrt Wasser an die Umgebung. Aus diesem Grund leiden Menschen mit trockener Haut häufig zusätzlich unter Feuchtigkeitsmangel.
Umgekehrt kann feuchtigkeitsarme Haut bei jedem Hauttyp auftreten: sogar bei fettiger oder zu Unreinheiten neigender Haut. Viele Betroffene sind daher überrascht, wenn ihre Haut gleichzeitig glänzt und dennoch spannt oder sich unangenehm trocken anfühlt. Ein typisches Anzeichen für Feuchtigkeitsmangel ist ein Spannungsgefühl nach der Gesichtsreinigung. Ob deine Haut feuchtigkeitsarm ist, kannst du in wenigen Minuten mit diesem einfachen Test herausfinden.
Das 2-Schichten Prinzip ist besonders gut zur Pflege trockener Haut geeignet, insbesondere der lipidarmen Haut die gleichzeitig unter einem Feuchtigkeitsmangel leidet.
Trockene Haut pflegen: Das Hau(p)tproblem mit temporären Verbesserungen
Wer unter feuchtigkeitsarmer Haut leidet, greift häufig zu stark hydratisierenden Produkten. Das kann sich zunächst sehr angenehm anfühlen: Die Haut wirkt praller, geschmeidiger und Spannungsgefühle lassen nach. Doch dieser Effekt hält nicht immer lange an.
Wird der Haut zwar Feuchtigkeit zugeführt, fehlt es ihr jedoch gleichzeitig an einer ausreichend funktionierenden Hautbarriere, kann die gespeicherte Feuchtigkeit schneller wieder verloren gehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Hydro-Lipidmantel der Haut. Die Barrierelipide der Hornschicht tragen dazu bei, den transepidermalen Wasserverlust (TEWL) zu begrenzen und die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.
Ist diese Barriere gestört oder fehlen wichtige Lipide, kann die Haut Feuchtigkeit schlechter speichern. Die Folge: Obwohl regelmäßig feuchtigkeitsspendende Produkte verwendet werden, kehren Spannungsgefühle und Trockenheit oft schon nach kurzer Zeit zurück. Besonders häufig tritt dieses Problem bei trockener, lipidarmer Haut auf.
Durch einen Mangel an Lipiden verliert die Haut leichter Feuchtigkeit, sodass reine Feuchtigkeitspflege allein häufig nicht ausreicht. Andersherum enthält eine reine „Fettcreme“ mit hohem Lipidanteil nicht genügend Feuchtigkeit, um den vorherrschenden Feuchtigkeitsmangel in den Griff zu bekommen. Das führt oft zu einem Teufelskreis.
Genau deshalb erzielen viele Menschen trotz täglicher Pflege nur begrenzte Erfolge: Für eine langfristige Verbesserung benötigt die Haut häufig sowohl Feuchtigkeit als auch ausreichend Lipid, um die Feuchtigkeit in der Haut zu bewahren.
Trockene Haut pflegen: Mit dem 2-Schichten-Prinzip
Mein sogenanntes 2-Schichten-Prinzip setzt genau hier an: Es kombiniert zwei unterschiedliche Pflegeschritte, die gemeinsam dafür sorgen, dass die Haut sowohl mit Feuchtigkeit versorgt, als auch vor Wasserverlust geschützt wird.
Zusätzlich wird trockene Haut mit den richtigen Lipiden gepflegt, sodass die Haut gut genährt und ausreichend versorgt ist.
Ablauf
Schritt 1: Feuchtigkeit in die Haut bringen (Hydration)
In der ersten Schicht geht es darum, den Wassergehalt der äußersten Hautschicht zu erhöhen. Dafür eignen sich vor allem hydratierende Produkte mit hohem Feuchtigkeits- oder Wasseranteil. Darunter wässrige Seren, Ampullen, Konzentrate oder andere primär befeuchtende Produkte.
Dein Produkt sollte neben hohem Wassergehalt möglichst Inhaltsstoffe enthalten, die Wasser gut binden können. Dazu zählen z.B.:
- Glycerin
- Hyaluronsäure
- Urea (Harnstoff)
- Natürliche Feuchthaltefaktoren (NMF)
Diese Stoffe wirken wie kleine Wasserspeicher in der Haut und verbessern sofort das Hautgefühl. Die Haut wirkt praller, glatter und weniger gespannt.
Lass das feuchtigkeitsspendende Produkt kurz einziehen, bevor du zum nächsten Schritt übergehst.
Schritt 2: Feuchtigkeit in der Haut halten (Barriereschutz)
Die zweite Schicht hat eine andere Aufgabe: Sie verhindert, dass das zuvor zugeführte Wasser wieder zu schnell aus der Haut verdunstet. Deshalb kommen hier lipidreichere bzw. barriereunterstützende Inhaltsstoffe ins Spiel.
Grundsätzlich eignen sich dafür reichhaltigere Cremes wie W/Ö Emulsionen, Nachtscremes oder reine Gesichtsöle, bei Bedarf auch mit okklusiver Wirkung. Geeignete Wirkstoffe wären z.B.:
- Ceramide
- Squalan
- Diverse Öle
- Cholesterol
Diese Stoffe stabilisieren die Hautbarriere und reduzieren den TEWL (transepidermalen Wasserverlust). Teils wirken sie okklusiv, sodass weniger Feuchtigkeit verdunsten kann.
Intensivierte Variante
Ist deine Haut zeitweise besonders feuchtigkeitsarm oder trocken? Dann probier die nachfolgende intensivierte Version. Sie ist nicht für jeden Tag geeignet: sondern eher für Phasen gedacht, in denen die Haut besonders viel Pflege benötigt. Sie wird manchmal auch als "Slugging" bezeichnet.
Schritt 1: Feuchtigkeit bis zur Sättigung
Trage erneut zuerst eine Feuchtigkeitspflege auf. Der Unterschied dieses mal: Es wird solange großzügig nachgetragen, bis deine Haut mit Feuchtigkeit gesättigt ist.
Das erkennst du daran, dass deine Haut von Mal zu Mal kaum noch oder kein Produkt mehr aufnimmt.
Schritt 1: Großzügig Lipid und Öl
Anschließend verwendest du die reichhaltige Pflege. Auch hier darfst du großzügig sein und kannst die Pflege bei Bedarf dick wie eine Crememaske auftragen. Nach 20-30 Minuten Einwirkzeit entfernst du Überschüsse mit Kosmetiktüchern oder massierst sie in die Haut.
Ist nur noch wenig der ursprünglich aufgetragenen Creme auf der Haut, ist dies übrigens häufig ein Zeichen für fetttrockene Haut.
Warum das 2-Schichten-Prinzip so effektiv ist
Trockene Haut pflegen viele Betroffene entweder nur feuchtigkeitsspendend oder nur rückfettend: beides allein reicht aber bei trockener Haut nicht aus.
Erst die Kombination aus Hydration (Wasser zuführen) und Okklusion bzw. Barriere (Wasser halten) führt bei vielen zu einer nachhaltig gut versorgten Haut und weniger Trockenheit.
Besonders gut funktioniert dieses Prinzip, wenn es in zwei separaten Schritten durchgeführt wird. Also zuerst Feuchtigkeit auftragen, erst dann reichhaltigere Produkt verwenden.
Die Lipide und Öle der reichhaltigeren Pflege ummanteln die vorher aufgetragene Feuchtigkeit, sodass diese nicht so leicht verdunsten kann.
Veranschaulichen lässt sich das mit einem einfachen Beispiel: Gibt man Wasser und Öl in ein Glas, bildet das Öl aufgrund seiner geringeren Dichte eine Schicht auf der Wasseroberfläche.
Ähnlich verhält es sich bei der Hautpflege: Die lipidreichere zweite Schicht wirkt wie ein schützender Mantel, der die Verdunstung der „darunterliegenden“ Feuchtigkeit verlangsamt. Zusätzlich entsteht ein leichter okklusiver Effekt, wodurch Wirkstoffe und Lipide besser in die Haut einziehen können. Dabei wird die Verdunstung von Wasser an der Hautoberfläche reduziert, wodurch der Wassergehalt der Hornschicht ansteigt.
Die Haut wirkt dadurch praller, geschmeidiger und weniger rau. Gleichzeitig können feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe ihre Wirkung länger entfalten, da sie nicht so schnell wieder verloren gehen. Gerade bei trockener oder feuchtigkeitsarmer Haut kann das 2-Schichten-Prinzip deshalb helfen, die Hautbarriere zu unterstützen und die Haut nachhaltig besser mit Feuchtigkeit zu versorgen.
Für wen ist das Prinzip besonders geeignet?
Das 2-Schichten-Prinzip eignet sich besonders bei:
- anhaltend trockener Haut trotz reichhaltigerer Pflege,
- feuchtigkeitsarmer Haut (die nicht zu Unreinheiten neigt),
- empfindlicher und barrieregestörter Haut,
- Mischhaut mit trockenen Stellen,
- bei Neigung zu Trockenheitsfältchen.
Es ist nicht geeignet, wenn die Lipidproduktion deiner Haut eigentlich gut ist und reichhaltigere Pflege bei dir zu Unreinheiten führt.
Zusammenfassung
Trockene Haut pflegen mit dem 2-Schichten Prinzip ist ein einfacher, aber sehr wirkungsvoller Weg.
Das Prinzip berücksichtigt, dass eine gesund aussehende Haut nicht nur Fett, sondern vor allem eine stabile Balance aus Feuchtigkeit und Barrierefunktion benötigt.
Genau das wird sonst bei trockener Haut häufig übersehen und stattdessen werden ausschließlich reichhaltige Cremes mit hohem Lipidanteil verwendet.

24 Kommentare
Hallo Sarah,
Wann würdest du das 2-Schichten-Prinzip anwenden? Morgens oder abends?
Liebe Maria,
vielen Dank für deinen Kommentar :)
Grundsätzlich geht das sowohl am Abend als auch am Morgen – es ist am Abend aber angenehmer, falls du am Tag gerne Makeup trägst.
Liebe Grüße –
Sarah
Liebe Sara,
deine Beiträge sind hervorragend! Dieser hier finde ich besonders gut. Meine Frage ist, wie ich in diesem Fall den (chemischen) Sonnenschutz miteinbaue?
Hatte heute eine Hautanalyse in der Apotheke mit dem Ergebnis zu wenig Feuchtigkeit, zu viel Fett. Mir wurde empfohlen: hyaluronserum (eucerin), sonnenschutz (isdin), Feuchtigkeitscreme (aquaporin).
Was meinst du dazu?
Ganz liebe Grüße
Bibiana
Liebe Bibiana,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar und dein Kompliment :) Hm, wenn du das 2-Schichten Prinzip im Alltag anwendest, würdest du den chemischen Sonnenschutz vor der reichhaltigeren Creme verwenden. Denn chemische Filter müssen immer in die Haut einziehen – d.h. Serum kannst du ruhig vorher auftragen (weil es wässrig ist zieht es komplett ein), dann chemischen Sonnenschutz, dann reichhaltigeres Produkt. Bei mineralischen Filtern würdest du den Sonnenschutz als letzten Schritt auftragen – denn mineralische Filter wirken physikalisch und liegen auf.
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
Ich wünsche dir ein tolles Wochenende –
Sarah
Hallo Sarah,
Ich bin über deine Seite gestolpert, und finde sie sehr informativ, toll gemacht!
Hab mich jetzt einige Stunden mit deinen Beiträgen befasst und auch deinen Kaufratgeber studiert. Nun habe ich einige Fragen.
Ich hoffe, du kannst mir mit meinen Hautproblemen weiterhelfen.
Ich hab eine feuchtigkeitsarme Haut, habe jedoch Unterlagerungen und Mitesser die Oberhalb der Kieferknochen beginnen und bis zu den Wangenknochen reichen. Auch auf der Stirn hab ich mit Unterlagerungen zu kämpfen. Außerdem habe ich im Augenbereich und an den Wangen Milien. Meine Haut wirkt eigentlich rein aber wenn man genau hinsieht, sieht und spürt man die Milien und Unterlagerungen.
Ich weiß nicht genau wie ich meine Haut pflegen soll. Nach dem Waschen spannt sie extrem, wenn ich nur Feuchtigkeit auftrage, spannt sie innerhalb kürzester Zeit wieder! Stimmt es, dass Milien durch zu fetthaltige Pflelge entstehen?
Habe vor einiger Zeit Dr Hauschka Pflegeprodukte verwendet, doch die verschlechterten meine Unterlagerungen und Milien sehr! Danach habe ich von La Roche Possay Effaclar Duo benutzt. Jetzt verwende ich nur Aloevera Öl, um meiner Haut eine Pause zu geben!
Ich hoffe du hast Produktempfehlungen für mich!
LG
Liebe Krissi,
vielen lieben Dank für deine Nachricht und toll, dass dir iluqua gefällt :)
Milien können durch zu fettige Produkte verschlimmert werden, vor allem aber dann wenn die Haut soviel eher viel Lipid produziert. Würdest du sagen, dass deine Haut schnell fettet? Spürst du 2 Stunden nach der Hautreinigung schon einen Fettfilm auf der Haut?
Wenn deine Haut unmittelbar nach der Reinigung spannt, kann dies auch mit den Reinigungsprodukten zusammenhängen. Was verwendest du hier?
Bei Unterlagerungen hilft dir sicherlich ein gutes peelendes Produkt. Kennst du schon diesen Artikel PHA in Kosmetik?
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo Sarah,
ich melde mich nochmal!
Die Milien sind noch immer nicht besser und die Unterlagerungen auch nicht, aber ich habe meine Pflege umgestellt!
Ich reinige mit einem sehr sanften Reinigungsgel, von Culumn natura, das besteht vor allem aus Glucosiden, also nichts Aggressives! teilweise reinige ich auch nur mit lauwarmen Wasser und Mikrofasertuch! Nach der Reinigung trage ich das Feuchtigkeitsserum von HighDroxy auf, doch das ist mir zu wenig, meine Haut spannt danach immer noch! Dann trag ich darüber von Physiogel die Creme auf, das führt jedoch dazu, dass meine Stirn und Schläfe im Laufe des Tages fetten… Vl sollte ich nur die Wangenpartie eincremen und den Rest aussparen!
Abends verwende ich außerdem nach Bedarf ein Vitamin C Serum und BHA von Paulas Choice…
Ich merke noch immer keine Besserung bezüglich der Milien!
LG
Liebe Krissi,
bei den Milien brauchst du wahrscheinlich mehr Geduld als bei den Unterlagerungen.
Es kann auch sein, dass du bestehende Milien entfernen lassen musst. Die Hautpflege die durch durchführst scheint aber schonmal gut geeignet, um Milien vorzubeugen. Wenn du genetisch dazu neigst, können natürlich trotzdem welche entstehen – aber zumindest kannst du die Wahrscheinlichkeit reduzieren.
Kommst du mit dem BHA gut zurecht? Als Alternative kannst du dir noch PHA anschauen, ich habe erst kürzlich ein PHA Serum gelauncht. PHA ist noch wesentlich verträglicher, verfeinert das Hautbild und macht die Haut nicht lichtempfindlich. Hier findest du weitere Informationen.
Vollkommen korrekt: wenn deine Wangepartie andere Bedürfnisse hat, darfst du sie auch anders pflegen! An den schnell fettenden Stellen würde ich die Creme ebenfalls weglassen.
Ich drücke dir die Daumen, dass du damit besser fährst.
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo Sarah,
da werd ich doch gleich mal nach Retinol und Matrixyl Ausschau halten. Danke für den Tipp.
Schönen Abend noch.
Liebe Grüße
Birgit
Hallo Birgit,
sehr gerne :)
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo Sarah,
Danke für deine Antwort. Um deine Frage zu beantworten: Die Wärme meiner Haut hat sich mehr wie eine gute Durchblutung angefühlt. Ich denke dies war ok. Ich probier mal deinen Feuchtigkeitstest einfach nochmal aus, dann seh ich ja, ob sich meine Haut genauso verhält. Ich brauch jetzt erstmal die Probepackung von Beyer & Söhne auf und gib noch Hyaluronsäure und Squalan dazu. Paula bestell ich schonmal und probier dann die Kombi. Mal gucken, ob sich die Falten in die Flucht schlagen lassen. Wenn du noch eine andere sinnvolle Antifalten-Creme kennst, bin ich ganz Ohr. Also, nochmal vielen Dank für deine Mühe und deine Info´s. Schönen Abend. Gruß Birgit
Hallo Birgit,
alles klar :) Ansonsten sind noch Cremes mit höherem Retinolanteil zu empfehlen, wenn du unempfindliche Haut hast. Retinol ist eines der stärksten anti-aging Wirkstoffe, es kann aber auch sehr reizend sein. Ebenfalls toll ist Matrixyl, ein anti-aging Peptid mit ganz großartiger Wirkung gegen Falten.
Ich drücke dir die Daumen, dass es klappt.
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo Sarah,
da bin ich wieder. Habe deinen Feuchtigkeitstest ausprobiert. Habe nach 7x Hyaluronsäure von Vitabay aufgehört das Serum aufzutragen (ich glaube meine Haut hätte auch 10-20x das Serum aufnehmen können). Danach das Squalan mit einer Probe von Hautcreme+ trocken von Beyer und Söhne gemischt und aufgetragen. Hat sich auf jeden Fall danach sehr gut angefühlt (das Ceramide von Paula Choice muss ich erst noch bestellen). Meine Haut hat sich danach auch irgendwie warm angefühlt. Was denkst du ? Ist dies ein gutes Zeichen ? Soll ich dann lieber bei Beyer und Söhne bleiben, oder mit Paula Choice mischen. Ich glaube Paula hat noch mehr Wirkstoffe. Bin 55 Jahre und die Zeichen der Zeit nagen schon (vor allem die Mundpartie hängt schon leicht). Danke schonmal für deinen Tipp. Gruß Birgit
Liebe Birgit,
wie warm war die Haut denn? Je nach Produkt und Auftragsweise kann dadurch natürlich schon die Durchblutung anregen. Nur brennen oder sehr heiß werden sollte es nicht, dass könnte dafür sprechen dass das Produkt nicht so gut vertragen wird.
Die Beyer&Söhne sowie Paulas Choice Produkte sind schwierig zu vergleichen, weil sie unterschiedliche Probleme tangieren. Beyer&Söhne macht erstklassige Pflegeprodukte (also Cremes, die eigentlich immer gehen aber dafür ohne extreme anti-aging Wirkstoffe auskommen), bei Paulas Choice bekommst du größtenteils Produkte mit wirklich effektiven Wirkstoffen. Dadurch sind die Resultate ganz anders, der Anspruch beider Produkte ist es aber auch. Es könnte also beides durchaus auch zusammen passen.
An deiner Stelle würde ich eine Zeit lang ruhig erstmals eine Routine fahren. Nach 6-8 Wochen dann ggf. ein weiteres Produkt ergänzen. So kannst du auch besser beurteilen, was dir denn jetzt in welcher Form am besten hilft.
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo Sarah,
vielen Dank für deinen Tipp.
Hätte ich jetzt glatt falsch gemacht (erst das Öl). Wünsche dir auch ein schönes Wochenende.
Hallo Sarah,
habe deine Seite neu entdeckt und finde die ganz toll. Hier meine erste Frage: Kann ich als Gesichtsöl das reine Squalan von Beyer & Söhne nehmen, oder empfiehlst du mir ein anderes Gesichtsöl. Hab nähmlich hier eine Probe vorliegen.
Kann ich nach oder statt dem Gesichtsöl auch das Clinical Ceramide von Paula Choice anwenden ? Liebäugl nämlich schon länger damit. Bin schon ganz gespannt auf deine Antwort. Schönen Nachmittag. Gruss Birgit
Liebe Birgit,
toll das du iluqua gefunden hast :) Gerne helfe ich dir weiter.
Du kannst als Gesichtsöl auf jeden Fall das Squalan von Beyer & Söhne nehmen. Es kommt auf deinen Hauttyp an, ob deine Haut noch von weiteren ergänzenden Produkten profitiert. In der Regel würde ich aber sagen ja. Weil Cremes noch weitere Bestandteil enthalten, welche die Haut unterstützen (feuchtigkeitsbindende Substanzen, anti-aging Wirkstoffe, unterschiedlichste Lipide etc.).
Von der Anwendung her würde ich dir empfehlen, zuerst das Clinical Ceramide von Paulas Choice zu verwenden und danach das Squalan. Denn so können die hydrophilen Wirkstoffe besser einziehen (Öl bildet eine Art Barriere, bis es eingezogen ist).
Auf jeden Fall sind beide Produkte vom Prinzip her zu empfehlen :)
Liebe Grüße und ein tolles Wochenende –
Sarah
Hallo Sarah, deine Tipps sind wirklich toll. Ich werde diese jetzt so anwenden, habe aber noch eine Frage. Ich (46) eide unter starken Falten und wahrscheinlich Trockenheit unter den Augen. Was kann ich tun? Bin schon ganz verzweifelt. Viele Grüße
Liebe Maya,
toll dass dir die Tipps gefallen :)
Ich würde an deiner Stelle in einen guten Feuchtigkeitsspender investieren (z.B. mit Hyaluronsäure) und in eine Creme, die viele hautidentische Lipide beinhaltet (z.B. Ceramide). Solche Cremes werden auch biomimetisch genannt. Der Vorteil ist, dass damit Mängel ausgeglichen werden können, an die kein pflanzliches Öl herankommt.
Liebe Grüße –
Sarah
Hallo liebe Sarah,
Ich kämpfe schon sehr lange mit dieser Verhornung, am schlimmsten an den Beinen was im Sommer einfach schrecklich ist. Ich habe schon soviel versucht und meine Beine Jucken auch ständig.
Wie genau sollte ich da vor gehen? Um das in den Griff zu bekommen.
Liebe Grüße Jala
Liebe Jala,
vielen Dank für deine Nachricht. Höchstwahrscheinlich ist bei dir der hauteigene Hydro-Lipidmantel außer Lot geraten. Grade jucken deutet darauf hin, dass der Haut notwendige Feuchtigkeit und Lipide fehlen.
Ich empfehle dir eine Creme auf biomimetischer (hautidentischer) Basis – z.B. Physiogel aus der Apotheke :)
Liebe Grüße –
Sarah
Liebe Sarah
Vielen lieben Dank. Werde ich mir anschauen :). Liebe Grüsse.
Hallo Sarah
Gibt es eine Hyaluronsäure Serum das du mir empfehlen könntest? Habe Feuchtigkeitsarme Haut. Liebe Grüsse Cidi
Liebe Cidi,
du könntest eines dieser beiden Hyaluronsäure Produkte testen:
OZ Naturals Hyaluron Serum oder Paulas Choice Hyaluron Booster
Liebe Grüße
Sarah